Der diesjährige Champions-League Ball

Gespräche über Champions-League-Finale in New York

Dienstag, 11. September 2018 | 14:30 Uhr

Die europäische Fußball-Königsklasse könnte ihren Sieger nach Angaben aus Spanien bald auch außerhalb Europas ermitteln. “Es wird darüber verhandelt, ein Champions-League-Finale in New York auszutragen”, sagte der Vorstandsvorsitzende des einflussreichen spanischen Multimedia-Unternehmens Mediapro, Jaume Roures, am Montag im Interview des Radiosenders Catalunya Radio.

Mediapro spielt unter anderem bei der Vergabe der Fußball-Fernsehrechte in Spanien eine wichtige Rolle. Erst jüngst hatte die spanische Profiliga bekanntgegeben, dass man erstmals in der Geschichte der Primera Division Spiele auch außerhalb der Landesgrenzen austragen werde. Ein entsprechender Vertrag mit 15-jähriger Laufzeit wurde mit dem US-Sportunternehmen Relevent unterzeichnet. Im Jänner soll das Meisterschaftsspiel zwischen Girona und dem FC Barcelona in den USA stattfinden.

Das erste spanische Fußball-Erstliga-Spiel außerhalb der Landesgrenzen soll am 26. Jänner 2019 im 65.000 Zuschauer fassenden Hard Rock Stadium in Miami ausgetragen werden. Einen entsprechenden Antrag habe man beim spanischen Fußballverband für die Partie zwischen Girona und dem FC Barcelona am Dienstag eingebracht, hieß es von der Liga.

Die spanische Spielergewerkschaft sprach sich zwar energisch gegen diese Pläne aus. Roures, der auch als Filmproduzent (u.a. “Vicky Cristina Barcelona”) bekannt ist, begrüßt sie aber. “Das ist sehr positiv, vor allem für Girona.” Der kleine katalanische Verein werde wochenlang überall Gesprächsthema sein. Man dürfe nicht denken, “dass das Geschäft von alleine läuft”, betonte Roures.

Von: APA/dpa

Kommentare

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3 Kommentare auf "Gespräche über Champions-League-Finale in New York"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
12 Tage 10 h

Bei der Entwicklung braucht man sich nicht wundern wenn dann in einem Jahrzehnt die Championsleague gar ganz in China ausgetragen wird. Was solls Geld regiert die Welt. Und irgendwoher muss das Geld für die perversen Ablösesummen und Spielergehälter ja kommen…

nuisnix
nuisnix
Grünschnabel
12 Tage 8 h

Iaz werdn sie poll GIGANTOMANISCH…
Seit sie nimmer wissn wia weit mit die €€€ zu werfn, mochts zuaschaugn a koan Spaß mehr!

forzafcs
forzafcs
Tratscher
12 Tage 8 h

Schwachsinn Idee. Superbowl Finale wird auch nicht in München gespielt.

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