Gregoritsch muss wegen einer Knöchelverletzung passen

Gregoritsch fällt für ÖFB-Länderspiel gegen Uruguay aus

Sonntag, 12. November 2017 | 14:23 Uhr

Fußball-Teamchef Franco Foda muss bei seiner Premiere auf der ÖFB-Trainerbank auf Michael Gregoritsch verzichten. Der 23-jährige Stürmer muss aufgrund von Problemen im linken Sprunggelenk für das Test-Länderspiel gegen Uruguay am Dienstag (20.45 Uhr/live ORF eins) im Wiener Ernst-Happel-Stadion passen. Foda verzichtete darauf, einen Spieler nachzunominieren.

Gregoritsch wird nach der Rückkehr vom Trainingslager in Marbella am Sonntag nach Augsburg zu seinem Club reisen, um sich weiteren Untersuchungen zu unterziehen.

Durch den Teamchef-Wechsel von Marcel Koller zu Franco Foda werden unterdessen auch die Karten in der Einserfrage wieder neu gemischt. Nach der Verletzung von Robert Almer und dem Rücktritt von Ramazan Özcan fungierte Heinz Lindner zuletzt als Stammgoalie der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft, dieser Status ist nun aber in Gefahr.

Foda wollte sich vor seinem Debüt am Dienstag im Happel-Stadion gegen Uruguay gegenüber dem Radiosender Ö3 nicht auf einen Einser-Tormann festlegen, was Lindner mit Fassung trug. “Ich habe im Training alles gegeben und mir in der Vergangenheit nichts zuschulden kommen lassen, aber wer spielt, entscheidet der Trainer”, erklärte der Oberösterreicher am Sonntag nach dem letzten Training im Rahmen des ÖFB-Camps in Marbella.

Vorerst heißen Lindners Konkurrenten um den Platz in der Nationalteam-Startformation Pavao Pervan (LASK) und Jörg Siebenhandl (LASK). “Es gibt einen sehr guten Konkurrenzkampf, der belebt auch und bringt uns zu Höchstleistungen.” Sowohl Pavao als auch Siebenhandl seien starke Schlussmänner. “Beide sind qualitativ sehr gute Torhüter”, betonte der Grasshoppers-Legionär.

Keiner aus dem Goalie-Trio führte bisher ein Einzelgespräch mit Foda. “Wir haben mit Tormanntrainer Klaus Lindenberger einen zweiten Ansprechpartner, dementsprechend war der Teamchef mehr auf die Feldspieler konzentriert”, meinte Lindner.

Die ersten Eindrücke von Foda waren laut Lindner durchwegs positiv. “Er ist ein Mann, der Ahnung hat und ein Trainer, der Erfahrung und einen Plan hat, den er zielstrebig verfolgt. Jeder ist mit seiner Spielidee d’accord.”

Foda vermittelte den ÖFB-Internationalen in der vergangenen Tagen nicht nur seine Philosophie, sondern ließ sie unter der andalusischen Sonne auch ordentlich schwitzen. “Die Trainings waren sehr anstrengend und intensiv, aber jeder hat 100 Prozent gegeben”, berichtete Lindner.

Sein Resümee des Marbella-Aufenthalts fiel rundum positiv aus. “Es war eine super Woche im Training und außerhalb. Die Bedingungen und das Wetter waren perfekt. Jetzt kommen wir gestärkt nach Österreich zurück”, erklärte Lindner.

Von: apa

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