Capitals und KAC kämpfen noch um den Aufstieg

Heimische Eishockey-Clubs in CHL mit dem Rücken zur Wand

Montag, 02. Oktober 2017 | 12:04 Uhr

Die Gruppenphase der Champions Hockey League biegt ab Dienstag auf die Zielgeraden. Erst sechs Teams haben vor den beiden finalen Spieltagen ihr Ticket für die K.o.-Phase sicher. 21 Mannschaften haben noch Chancen auf die verbliebenen zehn Aufstiegsplätze. Darunter sind auch die drei rot-weiß-roten “Eurofighter” Vienna Capitals, Red Bull Salzburg und KAC.

Die Vorzeichen könnten allerdings besser sein. Alle drei Teams sind im Kampf um einen für den Aufstieg notwendigen Top-2-Platz in ihrem Pool unter Zugzwang. Die besten Chancen hat noch Rekordmeister KAC. Die Klagenfurter rangieren in Gruppe H nach zwei Siegen gegen Gap aktuell an der dritten Stelle und empfangen am Dienstag die ZSC Lions aus Zürich, die in der Tabelle nur einen Punkt vor den Kärntnern Zweiter sind. Am 11. Oktober trifft man auswärts erneut auf Zürich. In der EBEL feierte der Vizemeister am Sonntag einen knappen 3:2-Erfolg über die Überraschungsmannschaft aus Innsbruck.

Titelverteidiger und Tabellenführer Frölunda steht bereits als Fixaufsteiger fest. Dem Kapazunder lieferte der KAC zweimal einen harten, aber letztlich unbelohnten Kampf. Manuel Geier war vom bisherigen Auftreten seines Teams angetan: “Wir haben damit ein Ausrufezeichen für die EBEL gesetzt”, meinte der Kapitän.

Auch Red Bull Salzburg ist nach vier Spieltagen in Gruppe A Dritter. Die “Bullen” bekommen es am Dienstag auswärts mit den Grizzlys Wolfsburg zu tun. Der deutsche Vertreter hat zwischenzeitlich drei Zähler Vorsprung auf die Mozartstädter. In den bisherigen vier Spielen setzte es für Salzburg drei Niederlagen, lediglich gegen Banska Bystrica gewann das Team von Trainer Greg Poss. Die Generalprobe am Sonntag verlief mit einem 3:1-Heimsieg gegen Zagreb in der Liga erfreulich. Dem noch ohne Punkteverlust gebliebenen Tampere ist der Einzug in die K.o.-Phase nicht mehr zu nehmen.

Meister Vienna Capitals, in der Erste Bank Eishockeyliga bisher die dominierende Mannschaft, hat die schlechteste Ausgangsposition der Austro-Vertreter. In Gruppe C, wo theoretisch noch alle Clubs weiterkommen können, steckt der Meister aktuell mit drei Punkten am Tabellenende fest. Auf den zweitplatzierten EV Zug fehlen den Wienern fünf Zähler. Nur zwei Siege in den direkten Duellen (Dienstag und 10. Oktober) können für die “Caps” noch das Comeback möglich machen. Das ist auch Stürmer Rafael Rotter bewusst. “Wir wissen, dass nur ein Sieg zählt. Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen.”

Der Gegner ist laut Head Coach Serge Aubin eine schwere Aufgabe. “Die Schweizer haben eine hervorragende Kadertiefe, sind schnell und technisch top. Wir müssen unser volles Potential abrufen, damit wir eine Chance haben”, erklärte der Kanadier. Zug startete ähnlich stark in die nationale Liga wie die Wiener. Nach neun Spieltagen hält das Team aus der Nähe von Zürich bei sieben Siegen und nur zwei Niederlagen.

Von: apa

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