Führugnsstil von Heraf bekommt manchen Spielerinnen nicht

Heraf von Aufgaben im Neuseeland-Verband freigestellt

Mittwoch, 20. Juni 2018 | 14:44 Uhr

Gegen Andreas Heraf ist als Coach der neuseeländischen Fußballfrauen eine unabhängige Untersuchung eingeleitet worden, der Österreicher wurde bis auf weiteres von seinen Aufgaben freigestellt. Grund sind Kritik und ein Beschwerdebrief von 13 Spielerinnen der “Football Ferns” über den Umgang des Trainers mit ihnen, aber auch über die taktische Ausrichtung des Teams.

Der 50-jährige Wiener, der seit vergangenen Herbst auch Sportdirektor bei New Zealand Football (NZF) ist und dort die Entwicklung aller Nationalteams überwacht, wurde deshalb nun vorläufig beurlaubt. Das gab Verbands-Geschäftsführer Andy Martin am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekannt.

Heraf, der vor einem Jahr vom ÖFB-Nachwuchs nach Neuseeland gewechselt war, war zunächst zum Interims- und im Dezember zum permanenten Trainer des Damenteams ernannt worden. Der elffache ÖFB-Internationale sollte die “Ferns” zur WM-Endrunde 2019 in Frankreich führen.

Seit der 1:3-Heimniederlage in einem Testspiel am 10. Juni gegen Japan steht Heraf bei den Spielerinnen wegen seines Defensiv-Konzeptes unter Beschuss. Vorgeworfen wird ihm von den Frauen laut neuseeländischen Medien aber auch Mobbing und Einschüchterung.

Von: apa

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