Persönliche Bestleistung um 13/100 unterboten

Herzog bei Calgary-Weltcup mit ÖESV-Rekord 500-m-Fünfte

Sonntag, 03. Dezember 2017 | 22:37 Uhr

Die Tirolerin Vanessa Herzog hat am Sonntag beim Eisschnelllauf-Weltcup in Calgary einen österreichischen Rekord über 500 m fixiert. In 37,30 Sekunden verbesserte sie ihre bisherige Topmarke um 13/100, wurde damit Fünfte. Auf Platz vier fehlten 3/100, auf die Rang drei 24/100. Die japanische Sprint-Dominatorin Nao Kodaira gewann in 36,53 Sek. Am Vortag war Herzog über 1.000 m Vierte geworden.

Ihre bisherige ÖESV-Bestleistung hatte Herzog am 20. November 2015 in Salt Lake City fixiert. Eine noch schnellere Zeit verpasste sie nun durch einen etwas verpatzten Start. “Wenn ich noch schneller starten kann, ist auch eine Zeit unter 37 Sekunden möglich”, vermutete die 22-Jährige. Auf dem 1.000er hatte sie den Start nahezu perfekt erwischt. “Ich bin fast ein wenig erschrocken, als ich die Zeit angezeigt bekommen habe”, meinte sie zum Auftakt ihres bisher stärksten Saisonrennens auf dieser Distanz.

Herzogs im Olympia-Winter bisher starke Leistungen auf der kürzesten Strecke spiegeln sich in Gesamtplatz drei nach fünf von zwölf 500-m-Rennen wider. In der Nacht auf Montag (MEZ) war sie noch über 1.500 m im Einsatz. Hier wollte sie über eine schnelle Zeit die Basis für das Erlangen des Olympia-Tickets schaffen. Über 500 und 1.000 m sind ihr die Pyeongchang-Teilnahmen ebenso nicht bzw. kaum noch zu nehmen wie im Massenstart.

In dem hatten am Samstag Armin Hager und Linus Heidegger als Zweiter bzw. Siebenter ihrer Semifinali aufgezeigt, womit sie ins sonntägige Finale einzogen. Hier ging es ebenfalls in der Nacht auf Montag auch um nicht weniger als die Olympia-Fahrkarte. Die wird für Viola Feichtner und Floris Root diesmal wohl unerreicht bleiben. Feichtner schied im Massenstart-Semifinale als 15. aus, Root verpasste über 1.000 m in 1:11,49 seine persönliche Bestleistung um 2/100.

Von: apa

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