James McClean schoss Irland gegen Wales ins Playoff

Irland und Dänemark erwartet im WM-Play-off “ein Hundekampf”

Freitag, 10. November 2017 | 13:53 Uhr

Wenn Irland und Dänemark im Play-off zur Fußball-WM-Teilnahme aufeinandertreffen, ist die Freundschaft zwischen Martin O’Neill und Age Hareide einmal auf Eis gelegt. Irlands Teamchef O’Neill und sein Gegenüber spielten einst gemeinsam bei Manchester City und Norwich City. Hareide gilt mit seinen Dänen auf alle Fälle als Favorit auf das Russland-Ticket. Spiel eins steigt Samstag in Kopenhagen.

“Wir stehen vor einer schwierigen Aufgabe”, sagte O’Neill vor der Partie. Irland schaffte als Zweiter der Österreich-Gruppe die Qualifikation für das Play-off. Dänemark beendete die Gruppenphase hinter Polen, trotz eines 4:0 gegen Robert Lewandowski und Co. Anfang September. Ihre Punkte ließen die Skandinavier bereits in der Anfangsphase der Qualifikation liegen.

Seit über einem Jahr sind die Dänen mit dem Ex-Austrianer Jens Stryger Larsen in Pflichtspielen nun bereits ungeschlagen. Hareide verlängerte seinen Vertrag bereits bis 2020. “Wir wissen, es wird ein echter Hundekampf”, kündigte Dänemarks Trainer vor dem Hinspiel gegen Irland an. Beide Teams spielen körperbetont. Neun Dänen und zehn Iren gehen gelb-vorbelastet ins Play-off und sind beim Rückspiel am Dienstag in Dublin damit von einer Sperre bedroht.

Auf einen physisch starken Gegner stellte auch O’Neill sein Team ein. Dazu habe Dänemark mit Tottenham-Star Christian Eriksen einen fantastischen Spielmacher. Irland und Dänemark waren bei der WM 2014 in Brasilien nicht dabei. Für die Iren wäre es sogar der erste WM-Start seit 2002 in Südkorea.

Probleme könnte es am Samstag beim Einlass ins Kopenhagener Stadion Parken geben. Irische Fans konnten nur etwa 2.400 Tickets im Gästeblock kaufen. Rund 1.000 Anhänger hatten deswegen, teils unter falschen dänischen Namen und Adressen, Tickets im Dänen-Block gekauft. Der dänische Verband kündigte strenge Einlasskontrollen an. Auch Karten, die Dänen im Internet zu überhöhten Preisen nach Irland verkauft hätten, seien ungültig.

Von: APA/dpa

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