Die Stabhochspringerin schließt Comeback nicht aus

Isinbajewa schloss Olympia-Comeback 2020 nicht aus

Dienstag, 23. August 2016 | 12:35 Uhr

Trotz ihres offiziellen Karriereendes schließt die russische Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa eine Teilnahme an Olympia in Tokio 2020 nicht aus. “Was bei den nächsten Olympischen Spielen sein wird, weiß nur Gott. Im Prinzip ist nichts unmöglich”, sagte Isinbajewa der Zeitung “Sport-Express”.

Die 34-jährige Olympiasiegerin und Weltrekordlerin hatte am Freitag das Ende ihrer Karriere erklärt. Zuvor war sie in die Athletenkommission des IOC gewählt worden. “Mein Leben ändert sich”, sagte sie. Jetzt werde sie sich auf die neue Aufgabe konzentrieren. Bezüglich Tokio wolle sie weder Nein sagen noch etwas versprechen.

Wegen des russischen Doping-Skandals durfte Isinbajewa nicht bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro antreten. Ursprünglich hatte sie nach eigenen Worten davon geträumt, in Brasilien ihre Karriere mit einer weiteren Goldmedaille zu beenden. Sie hatte vehement gegen den Komplettausschluss der russischen Leichtathleten von Olympia protestiert und das Vorgehen gegen Russland verurteilt.

Auch im Interview spielte sie den Doping-Skandal herunter. “Das Dopingproblem in Russland existiert, aber es ist nicht so groß, wie es aufgeblasen wurde”, meinte sie. “Es existiert auf der ganzen Welt, und alle wissen das”, kritisierte Isinbajewa.

Von: APA/dpa

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