Platini hofft nun, dass die FIFA seine Sperre aufhebt

Keine Ermittlungen gegen Platini in der Schweiz

Samstag, 26. Mai 2018 | 12:18 Uhr

Der frühere UEFA-Präsident Michel Platini hat in der Causa um eine Zahlung von zwei Millionen Franken des damaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter keine Verfolgung durch die Schweizer Justiz zu befürchten. Dies berichtete die französische Zeitung “Le Monde” unter Berufung auf ein Schreiben der Schweizer Bundesanwaltschaft vom 24. Mai zuhanden von Platinis Anwalt.

Er hoffe, dass die FIFA nun “die Courage und den Anstand” habe, seine Sperre aufzuheben, sagte der 62-jährige Franzose. Wenn nicht, werden seine Anwälte alle notwendigen Schritte in die Wege leiten, um dagegen zu kämpfen. Die Schweizer Bundesanwaltschaft wollte nicht bestätigen, dass Platini in der Angelegenheit nichts mehr zu befürchten habe. Sepp Blatter bewertete die angebliche Entlastung Platinis indes als “positives Zeichen. Und ich blicke der Weiterentwicklung des Falles mit Zuversicht entgegen”, hieß es in einem Statement.

Wegen der dubiosen Millionenzahlung war Platini wie auch Blatter von der Ethikkommission der FIFA mit einer achtjährigen Sperre belegt worden. Die Strafe wurde mittlerweile reduziert und gilt im Oktober 2019 als abgesessen.

Von: APA/ag.