Der Kolumbianer brachte seinen Vorsprung sicher ins Ziel

Kolumbianer Quintana erstmals Vuelta-Sieger

Sonntag, 11. September 2016 | 21:31 Uhr

Der Kolumbianer Nairo Quintana hat auf der Schlussetappe der 71. Spanien-Rundfahrt erwartungsgemäß nichts mehr anbrennen lassen. Er feierte in Madrid seinen zweiten Gesamtsieg bei einer Grand Tour nach dem Giro d’Italia 2014. Den letzten Etappensieg dieser Vuelta sicherte sich der Däne Magnus Cort Nielsen im Sprint.

Nach einer sehr anspruchsvollen dreiwöchigen Rundfahrt mit insgesamt zehn Bergankünften konnte Quintana die letzten Meter so richtig auskosten. Tags zuvor hatte der 26-jährige Kolumbianer vom spanischen Movistar-Team in der schwierigen letzten Bergetappe sämtliche Angriffe des zweitplatzierten Chris Froome erfolgreich abgewehrt und so seinen Vorsprung von 1:23 Minuten auf den großen Rivalen verteidigt.

“Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht. Ich bin überglücklich, diese Rundfahrt gewonnen zu haben”, sagte Quintana nach der Zielankunft in Madrid. Nach Luis Herrera (1987) ist Quintana erst der zweite kolumbianische Vuelta-Sieger. Auch Quintanas Landsmann Esteban Chaves (4:08 zurück) schaffte es als Gesamtdritter aufs Podest und ließ damit den dreifachen Vuelta-Gesamtsieger Alberto Contador (4:21 zurück) noch hinter sich.

Froome verpasste damit wie im Vorjahr, als dritter Fahrer nach den beiden Franzosen Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978), die Tour de France und die Vuelta im gleichen Jahr zu gewinnen.

Den Tagessieg auf der Schlussetappe sicherte sich Nielsen. Der erst 23-Jährige vom australischen Team Orica-BikeExchange setzte sich nach 104,1 km von Las Rozas nach Madrid im erwarteten Massensprint vor dem Italiener Daniele Bennati und dem Belgier Gianni Meersman durch. Am Donnerstag hatte der Skandinavier bereits die 18. Etappe im Sprint für sich entschieden.

Als bester der drei Österreicher beendete Riccardo Zoidl die Tour mit 2:27:28 Stunden auf Rang 58. Michael Gogl wurde 68. (+2:46:17), Gregor Mühlberger 114. (3:48:20).

Von: APA/dpa

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