Mikaela Shiffrin neuerdings nicht nur im Slalom eine Macht

Kombination der Damen in St. Moritz nun komplett abgesagt

Freitag, 08. Dezember 2017 | 18:16 Uhr

Die erste alpine Weltcup-Kombination der Damen ist am Freitag auf Raten ins Wasser gefallen. Nach dem Slalom am Vormittag, den die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin gewonnen hatte, wurde der Super-G zunächst wegen schlechten Wetters auf Samstag verschoben. Doch die Austragung im Rahmen des planmäßig angesetzten Spezial-Super-G wurde am Freitagabend dann aus finanziellen Gründen abgesagt.

Hintergrund ist, dass die Veranstalter für nur eine TV-Übertragung nicht doppelte Preisgelder auszahlen können oder wollen. Es folgen damit am Samstag und Sonntag je ein “normaler” Super-G.

Schon davor war das Rennen unter keinem guten Stern gestanden. Wegen Nebels hatte man die Reihenfolge der Disziplinen umgedreht und den Slalom vorgezogen – vergebliche Mühe, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, denn das Wetter besserte sich nicht. Der hartnäckige Nebel verhinderte eine Fortsetzung am Freitag, die Finanzen jene am Samstag.

Shiffrin hatte den letztlich bedeutungslosen Slalom für sich entschieden. Die US-Amerikanerin hatte 0,39 Sekunden Vorsprung auf die Schweizerin Wendy Holdener und 1,21 auf deren Landsfrau Michelle Gisin. Ramona Siebenhofer (1,30) lag auf Rang fünf, Elisabeth Kappaurer (1,33) auf Rang sechs.

Nach mehr als zweieinhalb Jahren Verletzungspause wegen einer Hüftoperation gab Julia Mancuso ihr Comeback. Die US-Amerikanern hat es sich zum Ziel gesetzt, sich für die Olympischen Spiele im Februar in Pyeongchang zu qualifizieren. Sie hatte 7,99 Sekunden Rückstand auf Shiffrin. Ihr zuvor letztes Rennen bestritt sie im März 2015 in Garmisch-Partenkirchen.

Von: apa