Vorbereitungskurs

Kombination: Seidl und Co. starteten in Kaltern WM-Saison-Vorbereitung

Mittwoch, 23. Mai 2018 | 10:45 Uhr

Für Österreichs Nordische Kombinierer steht in der kommenden Saison ein Karriere-Höhepunkt an. Mit den Heim-Weltmeisterschaften in Seefeld vom 19. Februar bis 3. März bekommen Lukas Klapfer und Co. die Chance, vor eigenem Publikum um WM-Edelmetall zu kämpfen. Rund neun Monate davor hat die ÖSV-Equipe in Kaltern ihren ersten Vorbereitungskurs begonnen.

Lange Einheiten mit dem Rennrad, Bergtouren und Stand-up-Paddeln auf dem Kalterer See sollen die Grundlagen-Ausdauer der Truppe von Cheftrainer Christoph Eugen stärken. Zudem gab es am Dienstag eine durch die Südtiroler Ex-Eisschnelllauf-Olympiateilnehmerin Nicola Mayr geleitete eine Einheit auf Inlineskates.

“Hier in Kaltern finden wir perfekte Bedingungen für einen abwechslungsreichen Trainingskurs. Bei Tagesumfängen von bis zu acht Stunden ist es wichtig, ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zu gestalten”, erklärte Jochen Strobl. Der Südtiroler im Team von Eugen ist in der vierten Saison für das Langlauf-Training der ÖSV-Kombinierer zuständig. Strobl hat das Team bereits zum dritten Mal an den Kalterer See geholt.

Mit im Aufgebot sind Bernhard Gruber, Mario Seidl, Willi Denifl, Lukas Greiderer, David Pommer, Philipp Orter und Franz-Josef Rehrl. Der zweifache Olympia-Medaillengewinner von Pyeongchang, Lukas Klapfer, musste den Kurs allerdings auslassen. Der Steirer absolviert derzeit in Wien die zweimonatige Ausbildung zum Zollbeamten und ist im Juni beim ersten Skisprung-Kurs in Planica wieder beim Team. Seine Kollegen bleiben noch bis Samstag in Südtirol.

Die Sportler fühlen sich pudelwohl in Kaltern. “Das große Ziel diese Saison ist die Heim-WM in Seefeld, dafür starten wir jetzt schon mit der bestmöglichen Vorbereitung. Kaltern bietet uns dafür perfekte Trainingsmöglichkeiten”, meinte Mario Seidl. “Wenn du dann nach einer langen Radtour in den See hineinhüpfen kannst, dann hat das eine besondere Qualität.”

Team-“Oldie” Willi Denifl zeigte Geschick auf dem Wasser. “Die Inlineskateeinheit hat mir fast am besten gefallen, ein toller Einblick in eine neue Sportart und neue Inputs in das tägliche Training. Der Spaß kommt natürlich auch nicht zu kurz, beim Stand-Up-Paddeln war ich einer der wenigen, der nicht nass geworden ist.”

Von: apa

Bezirk: Überetsch/Unterland