Koschischek stolz auf ihre Leistung

Kreundl, Koschischek in Kopenhagen in 100-m-EM-Semifinali

Donnerstag, 14. Dezember 2017 | 13:53 Uhr

Die Oberösterreicherin Lena Kreundl und die Wienerin Birgit Koschischek haben am Donnerstag für die ersten zwei Semifinal-Teilnahmen österreichischer Schwimmer bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Kopenhagen gesorgt. Kreundl kam über 100 m Lagen in 1:00,57 Minuten als Vorlauf-Achte weiter, Koschischek markierte über 100 m Kraul in 54,49 Sekunden unter den Aufsteigerinnen die 15.-beste Zeit.

Für die für 18.15 Uhr angesetzte Vorschlussrunde nahm sich Kreundl vor, zumindest Rang acht zu halten und in den für Freitag (18.25) angesetzten Endlauf einzuziehen. “Wenn alles passt, kann ich das schaffen. Zwischen Platz fünf und 15 ist alles möglich”, sagte die Vorjahres-Finalistin über diese Strecke bei der Windsor-WM. Und die 20-Jährige sah durchaus noch Verbesserungspotenzial. “Ich war extrem nervös, deshalb hat auch nicht alles gepasst, vor allem die Rücken-Brust-Wende und die 25 Schmetterling am Anfang. Ich habe länger als gewöhnlich gebraucht, um ins Rennen zu finden.”

Koschischek wurde zwar nur Vorlauf-18., drei vor ihr platzierte Aktive fielen wegen der Beschränkung auf nur maximal zwei Aufsteiger je Land aus der Wertung. “Es freut mich extrem. Nachmittag schwimmen zu dürfen, ist schon etwas ganz Besonderes. Ich wollte das unbedingt erreichen und bin sehr stolz darauf.” Die Wienerin war bereits bei der Wien-EM 2004 – ebenfalls als 15. – über diese Distanz ins Semifinale gekommen. “Jetzt habe ich es bei meiner vielleicht letzten Kurzbahn-EM noch einmal geschafft.” Ihr Semifinale war für 17.21 Uhr angesetzt.

Nationalen Rekord oder persönliche Bestzeit gab es am Donnerstagvormittag keine, Patrick Staber wartete als Elfter über 400 m Lagen aber mit einer ordentlichen Platzierung auf. Die Marke von 4:10,28 Minuten reichte aber um 1,05 Sekunden nicht zum Aufstieg ins Achter-Finale. Über 200 m Brust kamen Christopher Rothbauer und Valentin Bayer in 2:08,43 bzw. 2:09,77 Minuten auf die Plätze 19 bzw. 23. Die Mixed-Lagenstaffel mit Caroline Pilhatsch, Bernhard Reitshammer, Heiko Gigler und Koschischek belegte in 1:43,02 Minuten Rang 14.

Von: apa