Makas wurde von ihren Kolleginnen getröstet

Kreuzbandriss bei ÖFB-Spielerin Makas bestätigt

Dienstag, 01. August 2017 | 13:38 Uhr

Bei ÖFB-Teamspielerin Lisa Makas hat sich der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bestätigt. Das gab der ÖFB am Dienstag auf Twitter bekannt. Die 25-Jährige hatte sich die Verletzung am Sonntag bei der EM in den Niederlanden beim 5:3-Viertelfinalsieg nach Elfmeterschießen gegen Spanien zugezogen.

Der Legionärin des MSV Duisburg bleibt damit das Verletzungspech treu: Makas hatte sich erst Anfang Jänner 2016 unmittelbar nach der Rückkehr von einem Kreuzbandriss neuerlich am Kreuzband verletzt. Die Offensivspielerin soll allerdings als mentaler Rückhalt beim Erfolgsteam in den Niederlanden bleiben, wie ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer bereits am Montag erklärte. Österreich trifft am Donnerstag im EM-Halbfinale auf Dänemark.

“Sie hat sich schnell und gut gefangen. Ob sie es aber wirklich schon realisiert hat, ist eine andere Frage. Was man so merkt, ist sie eigentlich positiv”, sagte ÖFB-Teamspielerin Verena Aschauer am Dienstag im Teamquartier in Wageningen. Groß bemitleidet habe man die 25-Jährige nicht, man sei eher normal mit ihr umgegangen.

“Klar haben wir sie kurz getröstet, aber nicht zu viel, weil man weiß ja selber, dass es einen dann noch mehr fertigmacht. Wir haben daher versucht sie abzulenken”, gab die SC-Sand-Legionärin Einblick.

Makas verpasst nun nicht nur das EM-Finish, sondern auch die Herbstsaison bei ihrem Club MSV Duisburg. “Nach der Euphorie, die uns unsere Österreicherinnen beschert haben, ist das ein tiefer Schlag. Aber Lisa ist eine Kämpferin, sie wird wiederkommen”, sagte MSV-Coach Christian Franz-Pohlmann. Nach der Rückkehr von Makas nach Deutschland nach der EM werde eine Entscheidung über die Behandlung getroffen, verlautete der Club.

Von: apa

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