Für Kuhnle war im Finale nichts zu holen

Kuhnle ging im Kanu-EM-Finale als Sechste leer aus

Sonntag, 20. September 2020 | 15:14 Uhr

Auch Ex-Weltmeisterin Corinna Kuhnle hat bei der Wildwasserslalom-EM in Prag die Medaillenränge verpasst. Die Europameisterin von 2017 landete am Sonntag im Kajak-Einer-Finale nach vier Strafsekunden für zwei Torberührungen auf Rang sechs. Gold sicherte sich die fehlerfreie Tschechin Katerina Kudejova. Im abschließendem Teambewerb holte Österreich Bronze.

“Im Finale hatte ich mit physischen Faktoren zu kämpfen. Ich hatte im zweiten Lauf so schwere Arme, dass ich mich nicht gut bewegen konnte und sehr träge war. Woran das lag, muss ich mir erst anschauen”, kommentierte Kuhnle den Ausgang. “Der Speed ist da, auch wenn es nicht so gut läuft, aber das hilft mir jetzt auch nichts”, ergänzte die Niederösterreicherin.

Damit ging die wegen corona-bedingter Reisebeschränkungen ohne Deutschland, Russland, die Slowakei und Großbritannien nicht topbesetzte EM für Österreich ohne Einzelmedaille zu Ende. Zum Abschluss hatten Kuhnle und Co. am Sonntagnachmittag aber noch im Teambewerb mit nur sieben Nationen die Chance, die Bilanz aufzubessern.

Am Vortag hatte Nadine Weratschnig im Canadier-Einer Rang neun belegt, Felix Oschmautz war im Kajak 14. geworden. Im Nationenbewerb paddelten Oschmautz, Matthias Weger und Mario Leitner zu Rang sechs.

Zusammen sicherten sich Kuhnle, Weratschnig und Antonia Oschmautz am Sonntag unter lediglich sieben Nationen Bronze. Schneller als die Österreicherinnen waren nur die tschechischen Gastgeberinnen und das französische Trio.

Von: apa