Leipzig zitterte lange, durfte dann aber jubeln

Leipzig dank Last-Minute-Tor in Europa-League-Gruppenphase

Donnerstag, 30. August 2018 | 23:06 Uhr

Der deutsche Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat mit viel Mühe die Gruppenphase der Europa League erreicht. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick setzte sich am Donnerstag im Play-off-Rückspiel gegen FK Sorja Luhansk in letzter Minute mit 3:2 durch. Im Hinspiel in der Ukraine vor einer Woche hatten die Sachsen ein 0:0 geholt. F91 Düdelingen aus Luxemburg steht ebenfalls in der Europa League.

Vor rund 18.000 Zuschauern in der Red-Bull-Arena brachte Timo Werner (7.) RB Leipzig in Führung. Rafael (35.) traf zum Ausgleich, Artem Gordijenko (48.) brachte die Ukrainer sogar 2:1 in Führung. Leipzig schaffte dank des eingewechselten Jean-Kevin Augustin (69.) den Gleichstand, den Siegestreffer erzielte Emil Forsberg per Elfmeter in der 90. Minute.

Vier Tage nach dem bitteren 1:4 in Dortmund setzte Trainer Ralf Rangnick mit Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker, die beide durchspielten, sowie Konrad Laimer (bis 79.) auf drei Österreicher.

F91 Düdelingen, vor sechs Jahren Bezwinger von Red Bull Salzburg in der Champions-League-Qualifikation, sicherte sich ebenfalls das Europa-League-Ticket und erreichte damit als erster Luxemburger Verein die Gruppenphase eines Europacup-Bewerbs. Der Club des deutschen Trainers Dino Toppmöller setzte sich nach dem 2:0 im Hinspiel beim rumänischen Meister CFR Cluj mit 3:2 durch.

Der FC Basel ist hingegen so wie zuletzt 2003/04 nicht in der Gruppenphase von Champions League oder Europa League vertreten. Apollon Limassol genügte nach dem Auswärts-2:3 im Heimspiel gegen den Club des Ex-ÖFB-Teamchefs Marcel Koller ein 1:0 zum Weiterkommen dank Auswärtstorregel.

Von: APA/dpa