Klarer Erfolg gegen Augsburg - Wolf-Tor für Mönchengladbach - Hoffenheim verlor Elfmeterkrimi gegen Fürth, Union Berlin unterlag Paderborn - Seltenes Erfolgserlebnis für Schalke

Leipzig nach 3:0 im Cup weiter, Hoffenheim und Berlin out

Dienstag, 22. Dezember 2020 | 23:05 Uhr

RB Leipzig ist am Dienstagabend souverän ins Achtelfinale des deutschen Fußball-Cups eingezogen. Der Bundesliga-Dritte behielt im Duell mit dem Ligakonkurrenten FC Augsburg dank Treffern von Willi Orban (11.), Yussuf Poulsen (75.) und Angelino (82.) auch in dieser Höhe völlig verdient mit 3:0 die Oberhand. Borussia Mönchengladbach gewann auch dank eines Treffers von Hannes Wolf bei Elversberg mit 5:0. Überraschend das Aus kam hingegen für 1899 Hoffenheim und Union Berlin.

Leipzigs Erfolg war nie in Gefahr, ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer spielte in der Offensive durch. Auf der anderen Seite konnte sich Stürmer Michael Gregoritsch zu keiner Zeit in Szene setzen. Mönchengladbach hatte mit Viertligist Elversberg noch weniger Mühe, Wolf leitete den Torreigen bereits in der fünften Minute nach einem schnellen Gegenstoß der Gäste ein. Für den 21-jährigen Steirer war es der dritte Pflichtspieltreffer in der laufenden Saison. Sein Landsmann Stefan Lainer wurde zur Pause ausgetauscht, Valentino Lazaro bekam keine Einsatzzeit.

Auch keine Mühe hatte Borussia Dortmund beim 2:0-Erfolg bei Eintracht Braunschweig. Ein seltenes Erfolgserlebnis – in der Liga ist man 29 Partien sieglos – gab es für Schalke 04. In der letzten Partie unter Interimscoach Huub Stevens wurde Viertligist SSV Ulm mit 3:1 besiegt. Am Ende eines komplett verkorksten Jahres sorgten Suat Serdar (27.) und zweimal Benito Raman (51., 63.) für den erst vierten Pflichtspielsieg im Jahr 2020. Alessandro Schöpf wirkte die gesamten 90 Minuten mit. Den Aufstieg fixierte auch der 1. FC Köln im Duell mit Zweitligist VfL Osnabrück, wo Lukas Gugganig spielte, mit einem 1:0-Heimerfolg.

Keinen Grund zur Freude hatten die Hoffenheimer nach dem Duell mit Greuther Fürth. Der Bundesligist verlor mit dem ab der 57. Minute geschonten Christoph Baumgartner, aber ohne dem wegen einer Verletzung im Bauchmuskelbereich fehlenden Florian Grillitsch und dem auf der Bank sitzenden Stefan Posch einen Krimi gegen den Zweitligisten mit 6:7 im Elfmeterschießen. Nach 90 und 120 Minuten war es 2:2 gestanden. Fürth hatte den Sieg vor Augen, in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit noch einen Elfmeter vergeben, wurde später aber doch noch mit einem Erfolg belohnt.

Union Berlin scheiterte zu Hause mit 2:3 ebenfalls an einem Zweitligisten. Kapitän Christopher Trimmel stand bei den Verlierern bis zur 77. Minute auf dem Platz.

Von: apa