Summe von 4,5 Mio. Euro

Linzer Eishockey-Präsident mit Exekution konfrontiert

Dienstag, 19. September 2017 | 11:45 Uhr

Der Präsident des Linzer Eishockeyvereins “Black Wings”, Peter Freunschlag, ist mit einer Exekution über eine Summe von 4,5 Mio. Euro konfrontiert. Das berichten die “Oberösterreichischen Nachrichten” (OÖN) und die “Kronen Zeitung”. Er ist demnach als Bürge betroffen, es besteht kein Zusammenhang mit dem Sportverein.

Auslöser ist ein Streit bei einem Immobilien-Projekt in Wien. Sein Geschäftspartner, der Bus-Unternehmer Ludwig Richard, ist ausgestiegen, hat seine Beteiligung in ein Darlehen umgewandelt und will sein eingesetztes Kapital zurück: 4,5 Mio. Euro nicht von der Gesellschaft, sondern von Freunschlag als Bürge und von zwei seiner Firmen. Mehrere Liegenschaften in deren Eigentum sollen zwangsversteigert werden.

Für die Dr. Richard Leasing erklärte deren Anwalt Martin Neuwirth gegenüber den OÖN, dass seine Mandantschaft aufgrund eines gerichtlichen Vergleichs zwischen beiden Seiten exekutive Maßnahmen habe setzen müssen, “da bis heute über einen sehr langen Zeitraum keinerlei Zahlungen aus diesem Vergleich bezahlt wurden”.

Freunschlag geht davon aus, dass es zur Umsetzung der Zwangsversteigerungen nicht kommen werde, das Thema soll anders bereinigt werden: Er will das Projekt verkaufen. An wen, könne er noch nicht sagen. Wenn dies abgewickelt sei, werde Richard sein Geld bekommen.

Von: apa