Liverpool hatte den FC Porto ziemlich gut unter Kontrolle

Liverpool nach 2:0 über Porto vor Aufstieg in CL-Halbfinale

Dienstag, 09. April 2019 | 22:57 Uhr

Vorjahresfinalist FC Liverpool ist auch heuer auf dem besten Weg ins Halbfinale der Fußball-Champions-League. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp besiegte am Dienstag im Viertelfinal-Hinspiel an der Anfield Road den FC Porto mit 2:0 (0:0). Im zweiten Spiel feierte Tottenham Hotspur einen 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Manchester City. Die Rückspiele finden am 17. April statt.

In Liverpool gab Porto durch Moussa Marega den ersten Warnschuss ab (2.), auf der Gegenseite saß der erste Abschluss. Ein abgefälschter Schuss des Ex-Salzburgers Naby Keita landete zum 1:0 für die “Reds” im Tor (5.). Danach machte Englands Tabellenführer mit aggressivem und zweikampfstarken Spiel viel Druck.

Roberto Firmino (6.) und Mo Salah (22.) vergaben große Chancen, im zweiten Versuch hatte Firmino keine Probleme mehr. Der Brasilianer traf nach schöner Kombination und “Stanglpass” von Trent Alexander-Arnold (26.). Wenig später hatte Liverpool zweimal Glück: Zunächst parierte Torhüter Allison Becker einen Schuss von Marega, danach wurde ein Handspiel von Alexander-Arnold im Strafraum nicht geahndet (30.).

Nach der Pause ließ es Liverpool vorsichtiger angehen und hatte das Spiel stets gut im Griff. Damit sind die Chancen von Porto gering, nächste Woche doch noch die Revanche für das Achtelfinal-Aus im Vorjahr zu schaffen. Damals hatte sich Liverpool 5:0 und 0:0 durchgesetzt.

In London erlebten 62.000 Zuschauer beim Debüt der Königsklasse im neuen Stadion von Tottenham Hotspur in der 11. Minute den ersten großen Aufreger. Tottenham-Verteidiger Danny Rose warf sich in einen Schuss und wurde dabei am Arm getroffen. Nach Video-Studium entschied Schiedsrichter Björn Kuipers auf Elfmeter, eine harte Entscheidung. Sergio Aguero, dessen Einsatz wegen Muskelproblemen fraglich war, trat an – und scheiterte an Torhüter Ederson (13.).

Für die Heimischen hatte Harry Kane die einzige Großchance in der ersten Halbzeit (24.), ehe er nach dem Seitenwechsel verletzt vom Feld humpelte (58.). Ohne den Torjäger wurden die Hotspurs zunächst kaum gefährlich, doch im Finish schlug Son Heung-min zu. Der Südkoreaner sorgte mit seinem Treffer in der 78. Minute für den ersten Hotspur-Sieg gegen ManCity seit Oktober 2016.

Manchester City, bewerbsübergreifend zuletzt mit 21 Siegen aus 23 Spielen, konnte aus dem Übergewicht im Spiel kein Kapital schlagen. Der Mannschaft von Pep Guardiola droht nun ein Deja-vu: Im Vorjahr war City in einem englischen Viertelfinal-Duell an Liverpool gescheitert, heuer könnte gegen Tottenham Endstation sein.

Von: apa

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