Lobnig rudert ins Finale

Lobnig bei Weltcupauftakt als Vorlaufschnellste im Finale

Freitag, 30. April 2021 | 23:34 Uhr

Ex-Europameisterin Magdalena Lobnig ist beim nicht topbesetzten Ruder-Weltcupauftakt in Zagreb souverän in das witterungsbedingt auf Samstag vorgezogene Finale eingezogen. Die Kärntnerin kam Freitag im schweren Einer als klar Schnellste des als Einzelzeitfahren ausgetragenen Vorlaufs weiter. Die 30-Jährige hatte Anfang des Monats bei der EM aufgrund von Gesundheitsproblemen vor dem Halbfinale aufgeben müssen.

Dementsprechend groß war ihre Erleichterung über den gelungenen Wiedereinstieg. “Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, konnte das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe und vom Start bis ins Ziel richtig schön runterschieben”, meinte Lobnig. Die Reise nach Zagreb habe sich jetzt schon ausgezahlt. “Es war und ist der erhoffte gute Zwischenschritt, ich kann endlich wieder diese Rennhärte spüren und üben”, so die Olympia-Fixstarterin. Auch ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens zeigte sich sehr zufrieden. “Sie ist ein brillantes Rennen gefahren, sie hat Vorgaben perfekt umgesetzt und ist technisch exzellent gerudert.”

Die anderen drei ÖRV-Boote mussten nach verpassten Direktaufstiegen in die Hoffnungsläufe. Im Leichtgewichts-Doppelzweier zogen die am Vormittag viertplatzierten Paul Sieber/Julian Schöberl als Zweite der Zwischenrunde in das A-Finale ein. Lara Tiefenthaler kam im Leichtgewichtseiner unter nur sieben Teilnehmerinnen nach Vorlaufrang fünf am Nachmittag als Dritte in den Endlauf. Der Vorlauf-Zwölfte Lukas Reim verpasste im deutlich größeren Männerfeld der schweren Einer als Dritter des Hoffnungslaufs den Halbfinaleinzug, für ihn geht es im C-Finale weiter. Alle weiteren Läufe werden aufgrund einer Sturmwarnung für Sonntag bereits am Samstag ausgetragen.

Von: apa