Die Königin der Gymnastinnen kommt wieder aus Russland

Mamun holte Gymnastik-Gold, nur Silber für Kudrjawzewa

Samstag, 20. August 2016 | 23:28 Uhr

Nicht Jana Kudrjawzewa, sondern ihre russische Landsfrau Margarita Mamun hat sich im Einzel-Mehrkampf der Rhythmischen Gymnastik in Rio de Janeiro zur Olympiasiegerin gekürt. Wie bereits in der Qualifikation setzte sich die 20-jährige Außenseiterin am Samstag auch im Finale durch und schaffte damit die Wachablöse, nachdem sie bei der WM 2014 und 2015 hinter Kudrjawzewa nur Silber geholt hatte.

Kudrjawzewa ihrerseits verpasste nach drei WM-Titeln in Folge die Krönung ihrer Karriere. Wie im Vorkampf am Freitag kam die 18-Jährige aus Moskau auch im Finale mit den vier Handgeräten Reifen, Ball, Keulen und Band nicht ohne Patzer durch. Das Duo untermauerte aber jedenfalls die russische Vormachtstellung. Seit der Jahrtausendwende gingen alle Olympiasiege in der Rhythmischen Gymnastik nach Russland. Bronze holte Ganna Risatdinowa aus der Ukraine, die WM-Zweite von 2013.

Die Österreicherin Nicol Ruprecht hatte am Freitag in der Qualifikation mit einer fehlerfreien Vorstellung nur Rang 20 belegt und damit das Finale der besten zehn verpasst, war dabei aber von den Punktrichtern stark unterbewertet worden.

Von: APA/ag.

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz