Sommer 2014 brachte einen Umbruch beim HCP

Mario Richer bleibt Wölfe-Trainer

Donnerstag, 30. April 2015 | 23:44 Uhr

Bruneck – Mario Richer kam im Jänner 2014 in die Rienzstadt, war wenige Monate vorher noch EBEL-Trainer der Graz 99ers, aber ein relativ unbeschriebenes Blatt. Den HCP Version 2013/14 führte er zwar erwartungsgemäß in das Finale, der große Wurf blieb verwehrt.

Der Sommer 2014 brachte einen Umbruch beim HCP aber auch im italienischen Eishockey. So änderten sich die Anforderungen an einen Wölfe-Trainer und auch Richer selbst hatte die Möglichkeit sein Team zu formen und die vielen jungen Spieler zu fordern und fördern.

Dies gelang eindrucksvoll: Der HCP Version 2014/15 spielte Eishockey mit einer phantastischen „work ethic“: laufbereit, kampfbetont, hart, konstant. Fazit: Der richtige Trainer am richtigen Ort machte das Beste aus dem Material. Auch mit den Einsatzzeiten für die jungen Pusterer Cracks kann man zufrieden sein, beinahe durchwegs agierten die Wölfe mit vier Sturmreihen.

Der aus Quebec stammende Techniker war vorher in den Minorleagues in seiner Heimat tätig. 2009 folgte der Sprung nach Europa zu den Red Bulls Salzburg (Jugend, Farmteam, erste Mannschaft). Nach einem Engagment in Graz (zweieinhalb Jahre) kam Richer zum HCP.

Von: ©mk

Bezirk: Pustertal