Mexiko und Jamaika trennten sich torlos

Mexiko verpasste vorzeitigen Gold-Cup-Viertelfinaleinzug

Freitag, 14. Juli 2017 | 12:35 Uhr

Mexikos Fußball-Nationalmannschaft hat den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale des Gold Cup verpasst. Der Titelverteidiger kam im zweiten Gruppen-Spiel am Donnerstag in Denver gegen Jamaika nicht über ein 0:0 hinaus. Beide Mannschaften liegen nach ihren jeweiligen Auftakterfolgen nun mit vier Punkten an der Spitze der Gruppe C und haben damit beste Aufstiegschancen.

Im zweiten Spiel des Tages gewann El Salvador gegen die Auswahl der weiter punktlose Karibikinsel Curacao mit 2:0. Damit wahrte El Salvador seine Viertelfinalchance, denn neben den beiden Gruppenersten steigen auch die zwei besten Dritten der drei Pools in die Runde der letzten acht auf.

Unterdessen wurde bekannt, dass Französisch-Guayana für den Einsatz des ehemaligen französischen Fußball-Internationalen Florent Malouda mit einer 0:3-Strafverifizierung und einer Geldstrafe in unbekannter Höhe sanktioniert wurde. Außerdem wurde Malouda für zwei Spiele gesperrt, wie der Kontinentalverband für Mittel-, Nordamerika und die Karibik mitteilte.

Malouda war am Dienstag in Houston beim 0:0 gegen Honduras im zweiten Gruppenspiel sogar als Kapitän dabei, obwohl die CONCACAF zuvor erklärt hatte, der 37-Jährige sei nicht spielberechtigt. Der Turnierdebütant setzte den WM-Finalisten von 2006 ein, obwohl dieser zu seinen besten Zeiten für Frankreich 80 Länderspiele bestritten hatte. Französisch-Guayana berief sich dabei auf einen ähnlichen Fall, als Jocelyn Angloma 2007 für Guadeloupe aufgelaufen war, obwohl auch er früher für Frankreich gespielt hatte.

Wie die französischen Karibikinseln Martinique und Guadeloupe ist Französisch-Guayana zwar CONCACAF-Mitglied, nicht aber des Weltverbandes FIFA. Die Disziplinarkommission der CONCACAF entschied nun im Fall von Malouda, dass der Verband von Französisch-Guayana die Regeln verletzt habe.

Von: apa