Roger Bader steht mit seinem Team vor großer Aufgabe

Mission A-WM startet für ÖEHV-Team am Sonntag

Dienstag, 29. März 2022 | 11:58 Uhr

Nach dem Ausschluss von Russland und Belarus aus allen IIHF-Bewerben wegen des Ukraine-Krieges haben Österreichs Eishockey-Nationalteam ebenso wie Frankreich deren Plätze eingenommen. Die eigentlich sportlich nur für die WM der Division 1A (B-WM) qualifizierte ÖEHV-Truppe will aus dieser Möglichkeit nun natürlich das Beste machen. Schon am Sonntag beginnt mit dem ersten Teamcamp in Linz die Mission A-WM. Am 6. und 8. April stehen erste Tests gegen WM-Gegner Tschechien an.

Österreich trifft als Ersatzteam von Belarus in Tampere auf Gastgeber Finnland, die USA, Tschechien, Schweden, Lettland, Norwegen und Großbritannien. Hochkalibrige Gegner also, daher sind gleich mehrere Trainingscamps bis zur WM vom 13. bis 29. Mai geplant. Head Coach Roger Bader hat für Linz einmal 22 Spieler eingeladen. Sie erhalten die Chance, sich in den Tests gegen Tschechien am 6. April auswärts bzw. 8. April in Linz, zu beweisen.

“Wie gewöhnlich, sprechen wir in der WM-Vorbereitung von einer rollenden Planung. Viele Spieler im In- und Ausland stehen noch in den Play-offs und damit nicht zur Verfügung. In den vergangenen Jahren haben die Spieler aus den ersten Wochen stets ihre Chance genutzt, sich entwickelt und für weitere Aufgaben empfohlen”, meinte Bader in einer ÖEHV-Aussendung und fügte hinzu: “Der ein oder andere konnte dabei auch überraschen und hat es in den WM-Kader geschafft. Die Chance auf die A-WM ist für jeden einzelnen Spieler gegeben.”

Das Gros für die Tests gegen Tschechien stellen die Teams aus Innsbruck, Graz, Dornbirn und natürlich dem im Viertelfinale der ICE Hockey League ausgeschiedenen KAC. Bis zum ersten Test gibt es vier Eis-Trainings. “Das ist sehr wenig. Umso mehr gilt es, diese Zeit optimal zu nutzen. Tempo und Intensität stehen in den nächsten Wochen im Vordergrund”, so Bader.

Die Topnation Tschechien werde zeigen, was das Team bei der WM erwartet. “Ich sehe das sehr positiv, dass wir gegen so ein Weltklasseteam zu Beginn der Vorbereitung spielen. Dadurch sehen wir, wo wir hin müssen in den kommenden fünf bis sechs Wochen.” Das Ergebnis spiele keine Rolle, sondern die Entwicklung. Je nach Verlauf der Play-offs in der heimischen und den internationalen Ligen, werden für das Teamcamp noch weitere Spieler nachnominiert. “Vor allem im Sturm”, wie Roger Bader bereits verrät.

Von: apa

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