Teamtrainerin Svetlana Ilic

Niederlagen für Österreichs Volleyball-Damen und -Herren

Mittwoch, 22. August 2018 | 22:37 Uhr

Österreichs Volleyball-Nationalteam der Damen hat am Mittwoch in der EM-Qualifikation in Zagreb gegen Kroatien mit 0:3 (-21,-20,-14) verloren. Chance zur Revanche bietet sich bereits am Samstag vor Heimpublikum in Zwettl (17.45 Uhr/live ORF Sport +). Nach drei Partien halten die ÖVV-Damen weiterhin bei drei Punkten aus dem Sieg gegen Albanien. Eine 0:3-Niederlage setzte es auch für die ÖVV-Herren.

Die Österreicherinnen gingen in Zagreb gegen die Spitzenmannschaft couragiert ans Werk, lagen in den ersten beiden Sätzen zwischenzeitlich auch in Führung, jeweils im Finish passierten in den entscheidenden Momenten aber zu viele Fehler. Im dritten Satz war nach einem 4:8 die Luft draußen, die Kroatinnen spielten das Match sicher nach Hause.

ÖVV-Teamtrainerin Svetlana Ilic war vom “gutem Match” ihrer Spielerinnen angetan. “In den ersten beiden Sätzen waren wir ein wirklich guter Gegner und lange ebenbürtig. Im Finish hat sich Kroatien aber immer dank seiner größeren Erfahrung durchsetzen können. Da haben wir für die noch fehlende Routine den Preis bezahlen müssen.”

Im dritten Satz habe man nach dem 8:4 den Rhythmus verloren und nicht mehr gut serviert. Die Blicke sind nun auf das Retourmatch gerichtet. “Daheim haben wir nichts zu verlieren, ich wünsche mir, dass wir dann die Fehler, die wir gegen Ende der ersten beiden Sätzen gemacht haben, nicht wiederholen und unsere Chance suchen werden.”

Auch für Österreichs Volleyball-Herren ist am Mittwoch in der EM-Qualifikation gegen Portugal nichts zu holen gewesen. Das ÖVV-Team musste sich in Braga klar mit 0:3 (-20,-23,-17) geschlagen geben. Das Retourmatch findet am Samstag in Zwettl statt (20.15 Uhr/live ORF Sport +).

Die Parallelpartie holte sich Kroatien mit einem 3:1 über Albanien, Portugal führt die Gruppe D mit dem Punktemaximum von 9 Zählern vor Österreich (4), Kroatien (3) und Albanien (2) an.

Der Mannschaft von Teamchef Michael Warm war klar, dass Portugal als stärkster Gruppengegner nur schwer zu biegen sein wird. Einzig Ende des zweiten Satzes, als die Gastgeber etwas nachließen, kam Österreich näher heran. Im Schlussdurchgang mangelte es auch an Gegenwehr. Es war die zweite Niederlage in Folge nach dem 2:3 in Tirana gegen Albanien, das aber zumindest einen Punkt einbrachte.

Von: apa

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