Teamchef Franco Foda peilt einen Sieg an

ÖFB-Team peilt zum Nations-League-Finish Sieg in Belfast an

Samstag, 17. November 2018 | 15:09 Uhr

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft nimmt am Sonntag (18.00 Uhr/live MEZ) in Belfast Abschied von der Nations-League-Gruppenphase. Schon vor dem Duell mit Nordirland steht fest, dass die ÖFB-Auswahl die Liga-B-Gruppe als Zweiter abschließt, was aber nichts an der Zielsetzung von Franco Foda ändert – der ÖFB-Teamchef wünscht sich von seinen Kickern zum Jahresabschluss einen Erfolg.

Dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, dürfte allerdings ein schwieriges Unterfangen werden. Die Nordiren sind zwar noch punktelos Letzter, präsentierten sich allerdings bei den Nations-League-Niederlagen gegen Bosnien-Herzegowina und vor einem Monat in Wien gegen Österreich als ebenbürtiger Gegner. Zuletzt schrammten sie am Donnerstag beim 0:0 im Testspiel in Dublin gegen Irland nur knapp an einem Sieg vorbei.

Daher warnte Foda vor den Qualitäten des Gegners. “Sie werden 90 Minuten mit Power spielen, mit langen Bällen nach vorne und pressen”, vermutete der Deutsche am Samstag vor dem Abflug auf die Insel. Dennoch gilt für den Coach die Marschroute: “Wir wollen drei Punkte und gewinnen.”

Dafür müssten David Alaba und Co. aber ihre Ladehemmung ablegen – in den vergangenen vier Länderspielen gelang nur ein Treffer. “Doch die Spieler sollen sich nicht zu viel damit beschäftigen. Ich bin überzeugt, das wird wieder kommen”, erklärte Foda und betonte: “Wir haben kein Stürmerproblem.”

Der 52-Jährige hofft nach den zuletzt durchwachsenen Ergebnissen, dass seine Mannschaft endlich wieder befreit aufspielt. “Es gibt keinen Druck. Druck hat man nur, wenn es zum Beispiel einen Krankheitsfall in der Familie gibt, wenn es um Leben geht, aber nicht im Fußball. Die Spieler haben keinen Grund, an sich zu zweifeln”, meinte Foda.

Der Deutsche sieht bei seiner Auswahl nach wie vor eine positive Entwicklung. “Wir sind in der Defensive sehr stabil und bekommen wenig Tore. In vielen Partien haben wir auch viele Chancen vorgefunden, zuletzt weniger, und da hat auch die Effizienz gefehlt. Aber wir sind auf einem guten Weg, die Mannschaft hat einen guten Teamgeist”, erzählte Foda.

Dies sei unter anderem in der zweiten Hälfte beim 0:0 gegen Bosnien-Herzegowina zu sehen gewesen. “Da haben wir mit Freude gespielt. Jetzt müssen wir es schaffen, so eine Leistung wie in der zweiten Hälfte gegen Bosnien über 90 Minuten zu zeigen.”

Mit welcher Mannschaft das gelingen soll, ließ Foda offen – allzu viele Änderungen gegenüber Donnerstag wird es aber wohl nicht geben. Mit Ausnahme von Konrad Laimer, der für das EM-Play-off-Rückspiel der ÖFB-U21-Auswahl am Dienstag in St. Pölten gegen Griechenland abgestellt wurde, trat der komplette Kader die Reise nach Nordirland an, darunter auch der ebenfalls für die U21 spielberechtigte Xaver Schlager. “Er wird gegen Nordirland beginnen”, verriet Foda.

Marko Arnautovic dürfte ebenfalls in der Startformation stehen, obwohl der West-Ham-Profi nach wie vor von Schmerzen geplagt wird. “Er hat Probleme mit dem Knie. Wir werden sehen, ob er 90 Minuten spielen kann”, sagte Foda.

Von: apa

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