Zwangspause für Teresa Stadlober

Östberg und Kläbo dominieren Tour-de-Ski

Samstag, 05. Januar 2019 | 17:13 Uhr

Die Norweger Ingvild Flugstad Östberg und Johannes Hösflot Kläbo gehen am Sonntag mit einem komfortablen Vorsprung in die Schluss-Etappe der Tour de Ski. Die beiden haben ihren Zeitbonus am Samstag mit Massenstart-Siegen in Val di Fiemme noch ausgebaut. Östberg liegt vor dem abschließenden Berg-Rennen 53,4 Sek. vor Natalia Neprajewa (RUS), Kläbo gar 1:20,4 Min. vor Sergej Ustjugow (RUS).

Olympiasieger Kläbo setzte sich im 15-km-Rennen 0,6 Sekunden vor dem Italiener Francesco de Fabiani durch, fing den Lokalmatador im Schlusssprint des Klassik-Bewerbs noch ab. Der auch gesamt drittplatzierte Alexander Bolschunow führte ein vierköpfiges Paket von russischen Athleten an (+2,6). Östberg nahm im 10-km-Rennen der Damen Neprajewa exakt zehn Sekunden ab, deren Landsfrau Anastassija Sedowa hatte weitere 0,8 Sek. Rückstand.

Schon in der Früh war klar gewesen, dass mit Teresa Stadlober auch der letzte österreichische Beitrag aus der Tour de Ski aussteigen musste. Die nach fünf von sieben Etappen auf Rang neun gelegene 23-Jährige laboriert an Halsschmerzen und Schnupfen. “Es hat leider keinen Sinn, unter diesen Umständen ein Rennen zu laufen”, erklärte die Salzburgerin. Stadlober wird nun erst wieder am letzten Jänner-Wochenende in Ulricehamn im Weltcup antreten.

Langläuferin Teresa Stadlober kann die Tour de Ski wegen einer Erkrankung nicht beenden. Vor der 23-Jährigen mussten bereits ihre Landsleute Luis Stadlober und Max Hauke wegen Halsschmerzen ihre Starts zurückziehen. Teresa Stadlober wird laut Angaben des Österreichischen Skiverbands nicht nur in Val di Fiemme, sondern auch in Dresden und Otepää fehlen und erst in Ulricehamn (SWE) wieder antreten.

“Nach Oberstdorf hat es mit Halsschmerzen angefangen. Am gestrigen Ruhetag habe ich alles probiert mit Hausmittelchen, aber heute ist dann ein Schnupfen dazugekommen”, schilderte die Neunte der Zwischenwertung. “Es hat leider keinen Sinn, unter diesen Umständen ein Rennen zu laufen. Der Körper nimmt sich die Pause, wann er sie braucht. Es ist sehr schade, dass es jetzt genau bei der Tour passiert”, meinte Stadlober.

Noch dazu, da es sich mit Val di Fiemme um ihre Lieblingsstrecke handle. “Da bin ich ja immer gut gelaufen. Ich möchte mich bei unserem Team bedanken, das in den letzten Tagen wieder so gute Arbeit geleistet hat. Jetzt heißt es, gut erholen und fit werden. Der Fokus ist jetzt auf die Heim-WM in Seefeld gerichtet.”

Von: apa