Asbel Kiprop weist jede Schuld von sich

Olympiasieger Kiprop angeblich positiv getestet

Donnerstag, 03. Mai 2018 | 19:39 Uhr

Der kenianische Weltklasseläufer Asbel Kiprop, Olympiasieger 2008 und dreifacher Weltmeister über 1.500 m, ist laut kenianischen Medien des Dopings mit EPO überführt worden. Der 28-jährige Athlet weist jede Schuld von sich und behauptet, er sei erpresst worden.

Kiprop erwidert die Anschuldigungen mit einem Hinweis auf sein Engagement im Kampf gegen das Doping in Kenia. “Ich würde doch nicht alles ruinieren, wofür ich seit meinem ersten internationalen Lauf 2007 gearbeitet habe”, verlautete Kiprop in einem Statement.

Den größten Erfolg seiner Karriere errang Kiprop als Olympiasieger 2008 in Peking. Die Goldmedaille wurde ihm erst 2009 zugesprochen, nachdem der für Bahrain laufende Marokkaner Rashid Ramzi wegen eines EPO-Vergehens disqualifiziert worden war.

Asbel Kiprop führt den positiven Dopingtest auf eine Erpressung zurück. “Ich bin ratlos darüber, wie meine harmlose Probe das einzige Mal positiv werden konnte, als Geld von mir erpresst wurde”, sagte Kiprop laut Nachrichtenagentur AP. Kiprop vermutet, er könne den Erpressern zu wenig Geld überwiesen haben.

Von: APA/ag.