Philipsen setzte sich auf den letzten Metern in Front

Philipsen gewinnt wieder Tour-Sprint – Yates weiter in Gelb

Dienstag, 04. Juli 2023 | 18:17 Uhr

Von: APA/dpa/Reuters/sda

Jasper Philipsen hat auch den zweiten Massensprint der 110. Tour de France knapp für sich entschieden. Der Belgier siegte am Dienstag auf der Rennstrecke Paul Armagnac von Nogaro vor dem Australier Caleb Ewan und dem Deutschen Phil Bauhaus. Das Ende der 182 Kilometer langen vierten Etappe war von einigen Stürzen geprägt, unter anderem kam Europameister Fabio Jakobsen zu Fall. Felix Gall war auf Platz 86 unmittelbar vor Felix Großschartner bester Österreicher.

An der Spitze der Gesamtwertung gab es wie erwartet keine Veränderungen. Der Brite Adam Yates verteidigte sein auf der Auftaktetappe erobertes Gelbes Trikot erfolgreich. Der UAE-Profi liegt sechs Sekunden vor seinem Kapitän Tadej Pogacar und seinem Zwilling Simon. Vier Tage lang zum Auftakt der Tour im Leadertrikot zu bleiben, das schaffte zuletzt Geraint Thomas im Jahr 2017.

Die Flachetappe verlief längere Zeit ohne markante Vorfälle, das Peloton schlug am Tag vor der ersten Pyrenäen-Etappe ein gemächliches Tempo an. Dann starteten Benoît Cosnefroy (AG2R Citroen) und Anthony Delaplace (Arkea-Samsic) 86 km vor dem Ziel die einzige echte Attacke an diesem Tag und fuhren sich einen Vorsprung von zwischenzeitlich etwa einer Minute heraus. 60 km waren die beiden Franzosen alleine unterwegs, ehe sie vom Feld eingeholt waren.

Am Mittwoch führt die fünfte Etappe erstmals in die Berge. Auf den 162,7 km von Pau nach Laruns ist mit dem Col de Soudet eine Steigung der höchsten Kategorie zu bewältigen. Gut 18 km vor Schluss geht es in der ersten von zwei Pyrenäen-Etappen auch noch über den Gipfel des Col de Marie Blanque. Danach wartet die Abfahrt ins Ziel, das Pogacar bestens in Erinnerung ist: 2020 feierte der Slowene in Laruns – zeitgleich mit dem Schweizer Marc Hirschi – seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France.