Pinkelnig wieder am obersten Stockerl

Pinkelnig gewinnt zweites Einzelspringen in Zao

Sonntag, 15. Januar 2023 | 12:55 Uhr

Skispringerin Eva Pinkelnig hat ihre ausgezeichnete Form bestätigt und in Zao ihren fünften Weltcup-Sieg in dieser Saison gefeiert. Die Vorarlbergerin sprang am Sonntag bei dichtem Schneefall in Japan zum achten Mal in Serie aufs Podest, die 34-Jährige siegte mit einem knappen Vorsprung von 1,3 Punkten auf die Deutsche Selina Freitag, Dritte wurde die Norwegerin Anna Odine Ström (+10,0). Sara Marita Kramer landete auf Platz neun, direkt vor Chiara Kreuzer, die Zehnte wurde.

“Es ist ein Traum. Unglaublich, ich bin sprachlos und beeindruckt von mir selbst”, freute sich Pinkelnig, nachdem sie im 13. Weltcup-Bewerb in diesem Winter zum zwölften Mal aufs Stockerl gesprungen war. Pinkelnig richtete ein “Riesen-Dankeschön” an das ÖSV-Team. “Das ist unglaublich, wie viele Menschen dafür arbeiten, dass ich mit einem Grinser am Balken sitzen und befreit Gas geben kann. Ich schaffe es im Moment einfach perfekt, das wirklich zu vollenden.”

Pinkelnig überzeugte am Sonntag mit Sprüngen auf 96,0 und 98,5 Metern und verhinderte damit hauchdünn den ersten Weltcup-Sieg von Freitag überhaupt. In der Gesamtwertung hat Pinkelnig nach ihrem achten Weltcup-Sieg als Führende bereits einen Vorsprung von 263 Punkten auf ihre deutsche Verfolgerin Katharina Althaus. Beim ersten Einzelspringen in Zao am Freitag war Pinkelnig noch Zweite hinter der Kanadierin Alexandria Loutitt geworden, Kreuzer als Dritte ebenfalls aufs Stockerl gesprungen. Am Samstag hatten Pinkelnig und Kreuzer die Weltcup-Premiere des Super-Team-Bewerbs für sich entschieden, ein Duo-Wettkampf mit drei Durchgängen.

Cheftrainer Harald Rodlauer zog zufrieden Bilanz. “Wieder ein sensationelles Ergebnis. Nach dieser Japan-Tour können wir wirklich stolz sein. Wir waren bei jedem Wettkampf auf dem Podium und sind mannschaftlich sehr stark”, sagte Rodlauer und sprach Pinkelnig ein Sonderlob aus. “Beeindruckend, unglaublich. Eine überragende Leistung. Man sieht einfach das Selbstvertrauen, das sie hat. Momentan ist sie fast unschlagbar.” Nun haben die Skispringerinnen eine Woche Pause, ehe es Ende Jänner in Hinterzarten weitergeht.

Von: apa

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