"Ich muss konstant bleiben", fordert Pöltl von sich selbst

Pöltls Anspruch an sich selbst sind “sehr gute Spiele”

Mittwoch, 01. November 2017 | 07:40 Uhr

Leistungen, die er selbst als “okay” bezeichnet, sind Jakob Pöltl nicht genug. Österreichs bisher einziger NBA-Export will vielmehr “sehr gute Spiele” abliefern, wie er im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur in Portland betonte. Bei langen Auswärtsreisen – wie aktuell – bleibt dem Wiener zufolge “wenig bis gar nicht Zeit” für Aktivitäten abseits des Parketts.

Pöltl hält nach sechs Partien seiner zweiten Saison in der stärksten Basketball-Liga der Welt bei durchschnittlich 8,5 Punkten, acht Rebounds und 1,7 blockierten Würfen sowie im Schnitt bei 20,5 Minuten Einsatzzeit für die Toronto Raptors. Zahlen die sich ansehen, den 22-Jährigen jedoch nicht zurücklehnen lassen. “Es läuft keinesfalls schlecht. Aber ich muss konstant bleiben”, fordert Pöltl von sich selbst. Und er stellt an sich den Anspruch, auch wieder “sehr gute Spiele aufs Parkett” zu bringen. Dazu zählten für Pöltl jene in San Antonio und Oakland, wo der 2,13 Meter große Center jeweils doppelt zweistellig (Punkte und Rebounds) angeschrieben hatte.

Ehe es nach zwölf Tagen auf Achse im Rahmen der längsten Auswärtstour der Saison wieder nach Kanada geht, standen für die Raptors noch die Begegnungen in Denver und Utah auf dem Programm. “Da holen wir hoffentlich zwei Siege”, sagte Pöltl zur APA. Dann werde es “Zeit” für die Heimkehr nach Toronto. Davor freue er sich freilich auf Salt Lake City in der Nacht auf Samstag (MEZ). Dort werde er auch “alte Freunde” sehen. Der Wiener hatte bekanntlich bis 2016 zwei Jahre lang für die University of Utah gespielt.

Die wenige Freizeit auf Auswärtstrips werde “hauptsächlich zum Ausruhen verwendet”, so Pöltl. Zuletzt in Los Angeles habe er auch einen Spaziergang durch die Stadt absolviert. Toronto-Coach Dwane Casey hatte am Tag nach dem Sieg gegen die Lakers trainingsfrei gegeben.

Zu Hause oder auswärts anzutreten macht dem Wiener zufolge schon einen “sehr großen Unterschied. Allein durch die Tatsache, dass man (in der Fremde, Anm.) nicht die Fans hinter sich hat, die das Team unterstützen”, so Pöltl. Was die Routine etwa bei der Matchvorbereitung angehe, sei es hingegen kaum anders.

Wenn Österreich in etwas mehr als drei Wochen in die Qualifikation zur Basketball-Weltmeisterschaft 2019 startet, wird der 22-Jährige dem Nationalteam bekanntlich nicht zur Verfügung stehen. Er werde die Auftritte jedoch “so gut wie möglich” verfolgen, kündigte er an, “vielleicht einen Livestream im Internet” finden zu wollen. Falls nicht, werde er sich die Spiele oder zumindest Highlights jedenfalls “im Nachhinein anschauen”.

Von: apa

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