Ronaldo schoss das entscheidende Tor

Portugal dank Ronaldo und 1:0 über Russen auf Halbfinalkurs

Mittwoch, 21. Juni 2017 | 22:27 Uhr

Fußball-Europameister Portugal hat seine Chancen auf den Halbfinal-Einzug beim Confederations Cup mit einem 1:0-Sieg über Gastgeber Russland deutlich verbessert. Die Portugiesen gewannen am Mittwoch in Moskau dank des 74. Länderspieltors von Superstar Cristiano Ronaldo (8.), der sich unbeeindruckt von den Vorwürfen des Steuerbetrugs in Spanien zeigte.

Der mit einem 2:0 über Neuseeland gestartete WM-Gastgeber Russland hat vor dem abschließenden Gruppenspiel am Samstag gegen Mexiko weiterhin drei Zähler und muss nun wohl sein letztes Vorrunden-Spiel gegen Mexiko am Samstag gewinnen, um nicht vorzeitig die Segel streichen zu müssen. Mexiko besiegte Neuseeland am Mittwochabend mit 2:1.

Russland begann mit einigem Selbstbewusstsein und wurde von den 42.759 Zuschauern im ausverkauften Spartak-Stadion der Hauptstadt lautstark unterstützt. Doch nach dem Schock in Minute acht gab Portugal zunehmend den Ton an. Akinfejew war es zu verdanken, dass Russland nicht schon vor der Pause hoffnungslos in Rückstand geriet. In der 32. Minute reagierte er mit einer glänzenden Fußparade gegen Ronaldo, kurz nach Wiederbeginn war er nach einem gefährlichen Kopfball gegen Stürmer-Talent Andre Silva auf dem Posten (50.).

Nachdem der Favorit seine Chancen nicht nutzte, kamen die Russen nach einer Stunde besser ins Spiel, sorgten im Mittelfeld zumindest für Ausgeglichenheit. Doch Gefahr für das Gehäuse von Portugal-Keeper Rui Patricio drohte auch in der Drangphase der Russen selten. So brachten die Portugiesen den Sieg über die Zeit.

Europameister-Trainer Fernando Santos hatte seine Elf gegenüber der Eröffnungspartie gegen Mexiko (2:2) auf insgesamt vier Positionen verändert und neben Andre Silva auch dem anderen Jungstar Bernardo Silva (22 Jahre) eine Chance gegeben. Beide Silvas wechseln nach dem Confed Cup für zusammengerechnet 88 Millionen Euro zu Manchester City (Bernardo Silva) beziehungsweise AC Milan (Andre Silva).

Von: APA/dpa

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