Salzburg durfte sich in Fribourg freuen (Archivbild)

Punkt bei Fribourg reicht: Salzburg schafft CHL-Aufstieg

Mittwoch, 12. Oktober 2022 | 23:26 Uhr

Der EC Red Bull Salzburg ist in der Champions Hockey League ins Achtelfinale aufgestiegen. Österreichs Eishockey-Meister unterlag bei Fribourg-Gotteron am Mittwochabend mit 2:3 n.P. (1:0,0:2,1:0,0:0), schaffte dank des Punktgewinns aber als Zweiter hinter den Schweizern den Aufstieg in die K.o.-Phase. Die Auslosung findet am Donnerstag (16.00 Uhr) statt, es winkt ein Duell u.a gegen eines von gleich drei schwedischen Teams (Rögle, Skelleftea, Lulea) im Achtelfinale.

Die Vorzeichen für Salzburg standen vor der Partie ungünstig. Das Team reiste ohne rekonvaleszente Akteure wie Thomas Raffl, Peter Schneider, Dominique Heinrich oder Ty Loney an. Dazu kamen die erkrankten Mario Huber, Luca Auer, Ali Wukovits und David Kickert. Das Aufgebot füllten einige junge Spieler aus der Akademie auf, sein Comeback gab Stürmer Troy Bourke.

Was Salzburg entgegen kam: Fribourg konnte Kräfte schonen, die Schweizer hatten den Gruppensieg bereits fixiert. Die Gäste hätten eine erste Unsicherheit des jungen Goalies Loïc Galley schon nach wenigen Sekunden beinahe ausgenutzt. Als Fribourg die Scheibe nicht klären konnte, schlug Salzburg dann durch Lucas Thaler (7.) früh zu. Das Team von Head Coach Matt McIlvane überstand im ersten Drittel auch zwei Unterzahl-Situationen erfolgreich und ging nicht unverdient mit der Führung in die Kabine.

Salzburg nahm den Schwung mit, übte früh Druck aus. Fribourg gelang aber per Doppelschlag die Wende. Ein Patzer des “Bullen” Dennis Robertson im Salzburger Powerplay leitete den Ausgleich durch Samuel Walser (26.) ein, ehe Sandro Schmid (26.) einen Gegenstoß alleine vor Atte Tolvanen erfolgreich abschloss. Die “Drachen” agierten in dieser Phase mit viel Effizienz.

Da die Stavanger Oilers gegen Ilves Tampere mit 4:2 gewannen, wussten die Salzburger schon vor dem Schlussabschnitt, dass ein Remis nach 60 Minuten reichen würde. Sie begannen ambitioniert, Fribourg erarbeitete sich aber ein deutliches Chancenplus. Aus einer Drangphase gelang Kapitän Peter Hochkofler bei 8:50 Minuten auf der Uhr aber im Fallen per Abstauber der wichtige Ausgleich. Salzburg musste noch bange Minuten überstehen, durfte sich schlussendlich jedoch schon vor Spielende freuen. Im Penaltyschießen traf für die Hausherren einzig Schmid entscheidend.

“Das haben wir nur als Team geschafft, nicht als Einzelspieler. Wir haben sicher ein paar Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben, aber im Endeffekt sind wir immer zusammengeblieben und haben immer daran geglaubt”, sagte Hochkofler.

Von: apa

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