Philippe Gilbert hofft auf erfolgreichen Fluchtversuch

QuickStep will Siegeszug in Flandern fortsetzen

Freitag, 30. März 2018 | 19:57 Uhr

Nach Mailand-San Remo folgt am Ostersonntag mit der Flandern-Rundfahrt der zweite Höhepunkt der Radsaison. Als heißer Anwärter auf den Sieg beim Klassiker in Belgien gilt das einheimische Team QuickStep um Vorjahressieger Philippe Gilbert. Mit Marco Haller (Katjuscha) ist auch ein Österreicher für die 102. Ausgabe der “Ronde” nominiert. Ihm ist eine Helferrolle zugedacht.

Mit Elia Viviani, Niki Terpstra und Yves Lampaert, den zuletzt Tagessiege bei den Halbklassikern in Belgien gelangen, hat QuickStep neben Gilbert gleich mehrere Asse im Ärmel. Herausgefordert wird die Mannschaft auf den knapp 265 Kilometern zwischen Antwerpen und Oudenaarde unter anderen vom Norweger Alexander Kristoff (UAE/Sieger 2015), dem Slowaken und Weltmeister Peter Sagan (Bora) und dem Belgier Greg van Avermaet (BMC).

Der Straßen-Olympiasieger Van Avermaet von 2016 hatte im Vorjahr die Rennen in seiner Heimat praktisch nach Belieben dominiert. Er gewann drei Halbklassiker, wurde bei der Flandern-Rundfahrt Zweiter und fuhr eine Woche später bei Paris-Roubaix seinen ersten Sieg bei einem der fünf Radsport-Monumente ein.

Der steirische Routinier Bernhard Eisel (Dimension Data) hat sich vor zwei Wochen bei Tirreno-Adriatico schwere Verletzungen zugezogen und ist diesmal nicht nominiert bzw. noch nicht wieder im Einsatz. Bei Dimension Data liegen die Hoffnungen vor allem auf dem Eritreer Merhawi Kudus, der seine erste Flandern-Rundfahrt in Angriff nimmt.

Von: APA/ag.