Wo blüht Rose im kommenden Jahr

Rangnick geht von Rose-Abgang bei Bullen aus

Freitag, 05. April 2019 | 14:39 Uhr

Laut Leipzig-Coach Ralf Rangnick ist der Abschied von Marco Rose als Trainer von Österreichs Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg fix. Dieser wollte das nicht so stehen lassen. Sein möglicher neuer Club Mönchengladbach hat indes einen Coach gefunden, sagt aber nicht wen.

“Die Frage ist jetzt eigentlich nur noch, wohin er geht, nicht mehr, ob er geht. Das hat er ja glaube ich inzwischen auch verkündet, dass er Salzburg verlassen wird und möchte”, erklärte Rangnick. Rose meinte zu diesem Thema ebenfalls am Freitag: “Ich weiß nicht, wo der Ralf das hernimmt. Es ist de facto nicht so.”

Der 42-Jährige hielt sich auf der Pressekonferenz vor dem Ligaschlager am Sonntag beim LASK bezüglich seiner Zukunft einmal mehr bedeckt. “Ich bin jetzt nicht hier, um irgendwelche Wasserstandsmeldungen zu kommentieren. Wenn es irgendetwas zu vermelden gibt, werde ich das auch tun”, versprach der Deutsche.

Rose erinnerte daran, dass er zuvor bereits mit unterschriftsreifen Angeboten von Borussia Dortmund, RB Leipzig, Hoffenheim oder Wolfsburg in Verbindung gebracht worden war. Er befindet sich aber immer noch in Salzburg. Rose: “Es müssen Fakten geschaffen werden. Wenn es diese gibt, werde ich mich klar und deutlich dazu äußern. Fakt ist, Marco Rose spielt am Sonntag beim LASK, dann gegen Sturm Graz, dann in St. Pölten, dann irgendwann das Pokalfinale.”

Der Coach beteuerte, er sei von den nun schon lange anhaltenden Spekulation um seine Person nicht genervt. “Das Thema ist ja da. Wahrscheinlich habe ich in dem Prozess auch nicht alles richtig gemacht. Wie macht man es? Gräbt man sich ein oder hält man auf dem Rathausplatz eine Rede?”

Vonseiten des Vereins sei das Thema bisher professionell abgehandelt worden. “Bis hierhin sind alle sehr, sehr professionell damit umgegangen. Das spricht für uns alle als Verein. Es sind alle ruhig geblieben.” Rose weiß aber auch, dass bei sportlichen Rückschlägen die Trainerdiskussion als Ursache herhalten müsste. “Wenn wir nicht erfolgreich sind, wird uns alles aufs Brot geschmiert und wenn wir erfolgreich sind, ist alles gut.”

Als potenzieller neuer Arbeitgeber von Rose gilt Mönchengladbach. “Fohlen”-Sportdirektor Max Eberl sprach von einer “mündlichen Einigung” mit einem künftigen Coach, nannte aber keinen Namen. Bisher sei nichts unterschrieben, erklärte Eberl. “Ich werde daher auch keine Namen von Trainern kommentieren.” Rose soll sich laut deutschen Medienberichten für Mönchengladbach entschieden haben.

Von: APA/dpa