Dibon und Co. kennen die erste internationale Hürde

Rapid beginnt Europacup-Abenteuer gegen Gdansk oder Pandev

Mittwoch, 15. Juni 2022 | 15:10 Uhr

Die erste Hürde von Rapid in der Qualifikation zur Fußball-Europa-Conference-League ist Lechia Gdansk oder Akademija Pandev. Das hat die am Mittwoch in Nyon durchgeführte Auslosung ergeben. Die Partien der 2. Runde gehen am 21. und 28. Juli über die Bühne, der Gegner wird am 14. Juli im Rückspiel der 1. Runde fixiert. Der Papierform nach sollte sich der Vierte der abgelaufenen Saison der polnischen Ekstraklasa durchsetzen, bei dem mit David Stec ein ÖFB-Legionär spielt.

Die Polen, die mit Ilkay Durmus auch auf einen Akteur mit langer Österreich-Vergangenheit zurückgreifen können, haben laut www.transfermarkt.at einen Marktwert von 15,28 Millionen Euro. Die Wiener kommen im Vergleich dazu mit 34,15 Mio. auf einen mehr als doppelt so großen Wert. Pandev tritt als mazedonischer Vizemeister an und setzt vor allem auf einheimische Spieler. Der Marktwert des Clubs wird auf 4,05 Mio. Euro taxiert. Auf dem Weg in die Gruppenphase des drittwichtigsten Europacup-Bewerbs müssen die Hütteldorfer drei Runden überstehen.

“Egal wer kommt, da müssen wir drüberkommen”, hatte Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer schon vor der Auslosung gesagt. Danach schätzte er die Polen als “sicher sehr starke Mannschaft” ein. “Pandev ist ebenfalls glaube ich eine sehr gute Mannschaft, da haben wir aber leider noch nicht so viele Informationen”, sagte der Steirer. Man werde nun schnellstmöglich alles analysieren und die organisatorischen Dinge erledigen. Dass zweigleisig geplant werden muss, ist für Rapids Coach kein Problem. “Das hat auch den Vorteil, dass wir uns zwei Spiele vor Ort ansehen und analysieren können.”

Die Wiener, die sich ihren Europacup-Startplatz nach Ligarang fünf erst über das nationale Play-off sicherten, treten zuerst vor eigenem Publikum im Allianz Stadion an. Eine Woche später fällt die Entscheidung entweder in der mehr als 40.000 Zuschauer fassenden Polsat Plus Arena von Gdansk oder dem Sportski Centar Pandev. Ob man zuerst zu Hause antrete oder auswärts, habe laut Feldhofer keinen Wert. “Es wird einfach wichtig sein bis dorthin alles zu unternehmen, damit wir eine Einheit sind und den Einzug in die nächste Runde schaffen”, gab Rapids Coach die Marschroute vor.

Darauf hofft auch Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic, der die möglichen Gegner als “sehr interessante” Mannschaften bezeichnete. “Sie haben ohne Zweifel auch viel Qualität, auf uns warten definitiv zwei sehr herausfordernde Spiele”, sagte der 52-Jährige. Immerhin bleibt seinem Team eine lange Auswärtsreise nach Kasachstan (Kyzylzhar Petropavlovsk) erspart, wie auch ein schwieriges Duell mit dem norwegischen Club Lilleström.

Von: apa

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