Jarl Magnus Riiber dominiert den Kombi-Weltcup

Riiber gewann Kombi in Otepää, Martin Fritz Dritter

Samstag, 05. Januar 2019 | 15:15 Uhr

Mit Platz drei bei der Weltcup-Premiere der Nordischen Kombinierer in Otepää (Estland) hat Martin Fritz am Samstag für sein bestes Karriereresultat gesorgt. Der 24-jährige Steirer musste sich lediglich Gesamt-Leaeder Jarl Magnus Riiber und dem Japaner Akito Watabe geschlagen geben. Mario Seidl als Vierter und Franz-Josef Rehrl als Fünfter rundeten eine starke österreichische Vorstellung ab.

Fritz, der im Lillehammer vor einem Monat mit Platz fünf sein bisher bestes Einzel-Resultat erreicht hatte, war als Neunter nach dem Springen in die Loipe (10 km) gegangen und hatte im Ziel fünf Sekunden Rückstand auf Riiber bzw. 1,8 auf Watabe. Seidl lag nur eine Zehntelsekunde hinter Fritz, Rehrl, der das Springen gewonnen hatte, überquerte die Linie weitere 2,7 Sekunden danach.

Riiber sicherte sich seinen fünften Saisonsieg mit einem unwiderstehlichen Schlussspurt aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe heraus und baute seine Führung in der Gesamtwertung aus. Mit 580 Punkten liegt er klar vor dem Deutschen Johannes Rydzek (321), der nur Zehnter wurde. Mario Seidl (300) ist nach 7 von 21 Bewerben Dritter, Rehrl (282) Fünfter. Fritz (188) stieß auf Rang elf vor.

Fritz zeigte sich nach Platz drei höchst erfreut. “Es ist einfach genial, wie der Wettkampf gelaufen ist”, meinte der 24-Jährige. “Ich bin total glücklich, dass es mit meinem ersten Weltcuppodium geklappt hat.” Er dankte auch der Konkurrenz: “Ein großes Dankeschön an die Nationen, die uns die Sprungski geliehen haben.”

Auch Cheftrainer Christoph Eugen fand viel Lob. “Das war heute ein super mannschaftliches Ergebnis. Gratulation an Martin Fritz. Er war heute wirklich sehr stark auf der Loipe und hat sich den Stockerlplatz wirklich verdient. Ich hoffe, dass wir uns am Sonntag ähnlich präsentieren”, meinte er im Hinblick auf den zweiten Otepää-Bewerb (11.00/13.45 Uhr).

Am Samstagvormittag hatte das Springen aufgrund schlechter Windverhältnisse abgesagt werden müssen. Damit zählte der provisorische Wertungsdurchgang vom Freitag, der an Rehrl gegangen war. Wie bei fünf seiner ÖSV-Teamkollegen waren die “Latten” des Steirers nicht rechtzeitig in Estland angekommen, deshalb griff man von der Schanze auf Leihskier zurück.

Von: apa