Der Schaden für den Schwimmer ist enorm

Rio-Eklat kommt Lochte teuer zu stehen

Dienstag, 23. August 2016 | 10:27 Uhr

Der Schaden für US-Schwimmer Ryan Lochte wird immer größer. Nach dem Zwischenfall bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro verlor der 32-Jährige weitere Sponsoren. Sportartikelhersteller Speedo hat die langjährige Zusammenarbeit beendet. Zudem erklärten der Kleidungskonzern Ralph Lauren, Matratzenhersteller Airweave und Kosmetikproduzent Syneron-Candela, Lochte nicht weiter zu unterstützen.

Laut amerikanischen Medienberichten dürfte der finanzielle Verlust für den Schwimmer bei deutlich über einer Million Dollar liegen. “Wir haben über ein Jahrzehnt lang eine großartige Partnerschaft mit Ryan gehabt, er war ein wichtiges Mitglied unseres Teams. Aber wir können ein Verhalten nicht gutheißen, das den Werten unserer Marke widerspricht”, teilte Speedo via Twitter mit.

Lochte hatte in der vergangenen Woche behauptet, er und drei seiner Teamkollegen seien in Rio überfallen worden. Aufnahmen einer Überwachungskamera belegten jedoch, dass der Raubüberfall erfunden war. Nach Darstellung der brasilianischen Polizei urinierten die vier US-Schwimmer hinter einer Tankstelle und rissen ein Werbeposter von der Wand. Sicherheitskräfte stellten die Athleten daraufhin.

Am Freitag hatte sich Lochte für sein Verhalten entschuldigt. “Ich übernehme die Verantwortung für meine Rolle und habe meine Lektion gelernt”, schrieb der 32-Jährige. Speedo kündigte an, dass 50.000 Dollar (44.200 Euro) aus dem Vertrag nicht an Lochte, sondern an die Hilfsorganisation “Save The Children” gehen sollen.

Von: APA/dpa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Rio-Eklat kommt Lochte teuer zu stehen"


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sitting bull
Tratscher
1 Monat 6 Tage

sel isch a guat so ,so an bledsinn verzapfn !!!!

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