Nico Rosberg mit Bestzeit in Singapur

Rosberg in Singapur auf Pole Position vor Ricciardo

Samstag, 17. September 2016 | 20:40 Uhr

Zum ersten Mal startet Nico Rosberg am Sonntag beim Formel-1-Grand-Prix von Singapur aus der Pole Position. Der Deutsche war am Samstag im Qualifying eine Klasse für sich. Neben dem WM-Zweiten wird Daniel Ricciardo im Red Bull in der Frontreihe stehen. Der Australier verwies Rosbergs Mercedes-Kollegen Lewis Hamilton auf Platz drei, Max Verstappen war im zweiten “Bullen”-Dienstwagen Vierter.

Für Rosberg war es die siebente Pole dieser Saison und die 29. insgesamt. Damit zog er mit Formel-1-Legende Juan Manuel Fangio gleich und stellte im Duell mit Hamilton auf 7:7. Nur einmal in dieser Saison, und zwar in Monte Carlo, wo Ricciardo das Feld ins Rennen führte, setze sich im Qualifying kein “Silberpfeil” durch. Rosberg, der am Sonntag seinen 200. Grand Prix fährt, liegt in der WM-Wertung zwei Zähler hinter Titelverteidiger Hamilton.

Mit einer Fabelrunde von 1:42,584 Minuten deutete Monza-Sieger Rosberg an, derzeit der etwas stärkere der beiden Mercedes-Asse zu sein. Ricciardo lag mehr als eine halbe Sekunde (+0,531) zurück, Hamilton fand auch im Qualifying nicht wirklich Vertrauen zu dem Stadtkurs. “Das war ein echter Knaller. Wir haben selbst nicht gedacht, dass wir so tief in 42er-Zeiten vordringen können”, staunte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff im ORF-Interview. “Der hat eine Wunderrunde hingezaubert”, lobte Team-Aufsichtsrat Niki Lauda bei RTL.

Ganzen hinten wird Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel am Sonntag seinen Boliden parken. Der Deutsche, der im Vorjahr den Grand Prix von Singapur zum vierten Mal gewonnen hatte, schied nach Problemen mit der Aufhängung seines Ferrari bereits in der ersten K.o.-Runde als 22. und Letzter aus. Das war ihm zuletzt 2015 beim Saisonfinale in Abu Dhabi widerfahren.

Kein Glück brachte Singapur auch für den für Force-India fahrende Sergio Perez. Er muss in der Startaufstellung acht Plätze zurück. Der Mexikaner, das Qualifying am Samstag als Zehnter beendet hatte, wurde damit für eine zu hohe Geschwindigkeit bei Gelben Flagge in der Endphase von Q2 bestraft.

Von: APA/dpa

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