Max Meyer war Schalkes Goldtorschütze

Schalke 04 nach 1:0 gegen Köln im DFB-Cup-Viertelfinale

Dienstag, 19. Dezember 2017 | 23:34 Uhr

Schalke 04 ist am Dienstagabend ins Viertelfinale des deutschen Fußball-Cups eingezogen. Die Gelsenkirchener setzten sich im Achtelfinal-Duell mit dem diese Saison schwächelnden Liga-Rivalen 1. FC Köln vor 50.000 Zuschauern in der Veltins Arena völlig verdient mit 1:0 durch. Eine Runde weiter sind auch Mainz 05 und Drittligist Paderborn. Wolfsburg rang Nürnberg in der Verlängerung nieder.

Den spielentscheidenden Treffer für die Schalker gegen Köln erzielte Max Meyer per Kopf nach einem Oczipka-Eckball in der 63. Minute. Die in der Liga auf Rang zwei liegende Truppe von Trainer Domenico Tedesco krönte eine starke Herbstsaison, blieb im 13. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage. Im Vorjahr war im Viertelfinale dann gegen Bayern München Endstation. Guido Burgstaller war wie so oft zuletzt ein ständiger Gefahrenherd in der Schalker Offensive.

Der 28-jährige Kärntner schoss mit links knapp daneben (52.). Zudem wurde ein Abseitstor des ÖFB-Teamstürmers wegen einer knappen Abseitsstellung zurecht nicht anerkannt (68.). Burgstaller bereitete während seines Einsatzes über die volle Distanz auch zwei Topchancen von Matija Nastasic (62.) und “Joker” Breel Embolo (80.) ideal vor. Sein Landsmann Alessandro Schöpf hatte ebenfalls Anteil am Erfolg, wurde erst in der 79. Minute ausgetauscht.

Der 1. FSV Mainz 05, dem Karim Onisiwo weiter fehlte, drehte das Achtelfinale gegen den Ligakonkurrenten VfB Stuttgart nach 0:1-Rückstand noch zu einem 3:1. Mainz steht erstmals seit fünf Jahren im Viertelfinale. Für die Tore sorgten Emil Berggreen (62.), Abdou Diallo (71.) und Suat Serdar (93.).

Ebenfalls den Einzug in die Runde der letzten acht – zum ersten Mal in der Clubgeschichte – schaffte der SC Paderborn. Der Drittligist behielt gegen den Zweitligisten FC Ingolstadt mit 1:0 die Oberhand. Der 23-jährige Ex-ÖFB-U21-Teamspieler Sebastian Wimmer wurde bei den Siegern in der 95. Minute eingewechselt. Bei den Verlierern saß Marco Knaller auf der Bank.

VfL Wolfsburg, der deutsche Fußball-Cupsieger von 2015, musste 120 Minuten arbeiten, bis der 2:0-Erfolg nach Verlängerung gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg, bei dem Georg Margreitter in der Innenverteidigung durchspielte, in der Tasche war. Felix Uduokhai (97.), der aus kurzer Distanz vollendete, sich dabei auch gegen Margreitter durchsetzte, und Daniel Didavi (118.) machten erst spät alles klar und bewahrten die Wolfsburger vor einem Achtelfinal-Out wie im Vorjahr.

Die restlichen vier Begegnungen, darunter der Schlager Bayern München gegen Peter Stögers Borussia Dortmunds gehen am Mittwoch über die Bühne. Das Viertelfinale wird am 7. Jänner ausgelost, Spieltermine sind 6./7. Februar.

Von: apa