Guido Burgstaller mit Tor zum 2:0 Sargnagel für Freiburg

Schalke verschob Bayern-Meisterfeier – Leipzig vorerst 4.

Samstag, 31. März 2018 | 17:37 Uhr

Der FC Schalke hat die Meisterparty des FC Bayern zumindest um eine Woche verschoben. Die Gelsenkirchener feierten am Samstag in der deutschen Fußball-Bundesliga einen 2:0-Heimsieg über den SC Freiburg, weshalb die Münchner selbst mit einem Sieg im Schlager vor eigenem Publikum gegen Borussia Dortmund (18.30 Uhr) noch nicht offiziell durch wären.

RB Leipzig schob sich durch einen 3:2-Auswärtssieg gegen Hannover 96 zumindest vorerst auf Rang vier, weil Bayer Leverkusen daheim gegen Augsburg nicht über ein 0:0 hinauskam. Der Vorletzte 1. FC Köln kassierte bei TSG Hoffenheim ein 0:6-Debakel, Schlusslicht Hamburger SV holte in Stuttgart ein 1:1.

In Gelsenkirchen hatte Schalke mit den Freiburgern lange Zeit große Mühe, ehe Daniel Caligiuri in der 63. Minute per Elfmeter auf 1:0 stellte. Unmittelbar danach sah Freiburg-Goalgetter Nils Petersen Gelb-Rot, was wiederum seinen Trainer Christian Streich dermaßen zur Weißglut brachte, dass er auf die Tribüne geschickt wurde. Von dort sah der Coach, wie ÖFB-Teamstürmer Guido Burgstaller in der 73. Minute mit seinem neunten Liga-Saisontor für die Entscheidung sorgte.

Sein Nationalteam-Kollege Julian Baumgartlinger, der in der 77. Minute ausgetauscht wurde, erreichte mit Leverkusen daheim gegen den FC Augsburg (Michael Gregoritsch bis zur 71. Minute, Martin Hinteregger spielte durch) nur ein 0:0, weshalb Leipzig an der Werkself vorbeizog. Der Club von Coach Ralph Hasenhüttl gewann in Hannover durch Treffer von Emil Forsberg (16.), Willi Orban (54.) und Yussuf Poulsen (76.) beziehungsweise Salif Sane (71.) und Niclas Füllkrug (78.) mit 3:2. Bei den Gastgebern spielte Martin Harnik durch, bei den Leipzigern war Konrad Laimer ebenfalls über die gesamte Distanz im Einsatz. Marcel Sabitzer gab in der 60. Minute nach überstandenem Bänderriss im Knöchel sein Comeback, Stefan Ilsanker fehlte wegen einer Knieverletzung.

Auch Florian Grillitsch spielte beim Heim-6:0 über den 1. FC Köln durch und lieferte den Assist zum 2:0 durch Serge Gnabry. Sein Landsmann Robert Zulj wurde bei den Siegern in der 68. Minute eingetauscht. Köln. Der Ex-Club von Peter Stöger liegt damit als Vorletzter nur noch einen Punkt vor dem Letzten HSV, der einen Punkt beim VfB Stuttgart holte. Auf den Relegationsplatz fehlen Köln fünf und Hamburg sechs Zähler.

Von: apa