Grenzenlose Freude bei den Siegerinnen

Schweizerin Hingis verpasste Tennis-Olympiasieg im Doppel

Sonntag, 14. August 2016 | 21:40 Uhr

Die frühere Weltranglisten-Erste Martina Hingis hat die erhoffte Krönung ihrer Tennis-Karriere mit der ersten olympischen Goldmedaille verpasst. Die Schweizerin verlor am Sonntag mit ihrer Partnerin Timea Bacsinszky das Doppel-Finale gegen die Russinnen Jekaterina Makarowa/Jelena Wesnina 4:6,4:6. Gold im Mixed-Bewerb ging an Bethanie Mattek-Sands und Jack Sock (USA).

20 Jahre nach ihrer zuvor einzigen Teilnahme stand die 35-jährige Hingis erstmals in einem olympischen Finale. Ihr Weg ins Endspiel hatte allerdings für Aufsehen gesorgt. Im Halbfinale gegen die London-Finalistinnen Andrea Hlavackova und Lucie Hradecka aus Tschechien wehrte das Duo zwei Matchbälle ab und siegte noch. Eine Chance wehrte Hingis mit einem Volley direkt an den Kopf von Hlavackova ab, die sich behandeln ließ und daraufhin angeschlagen war. Erst danach kippte die Partie. Die 30-jährige Hlavackova musste anschließend ins Krankenhaus.

Hlavackova/Hradecka hatten schon am Samstag das Spiel um Platz drei verloren. Bronze ging nach einem 7:5, 6:1 an ihre Teamkolleginnen Lucie Safarova und Barbora Strycova.

Mattek-Sands und Sock setzten sich danach im US-Duell im Finale gegen Venus Williams und Rajeev Ram mit 6:7(3),6:1,10:7 durch. Williams verpasste so ihren fünften Olympiasieg. Bronze ging an das tschechische Duo Lucie Hradecka/Radek Stepanek, das Sania Mirza und Rohan Bopanna aus Indien mit 6:1,7:5 bezwang.

2000 in Sydney hatte Williams Gold im Einzel und im Doppel an der Seite ihrer Schwester Serena gewonnen. Auch 2008 in Peking und vor vier Jahren in London wurde sie im Frauen-Doppel Olympiasiegerin.

Von: APA/dpa

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