Alles gegeben, aber Ziel leider nicht erreicht

Schwimmer Koschischek und Auböck nach Vorläufen out

Freitag, 12. August 2016 | 21:31 Uhr

Die letzten Einsätze der österreichischen Schwimmer bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro haben am Freitag nicht das erhoffte Abschneiden gebracht. Birgit Koschischek belegte über 50 m Kraul in 25,58 Sekunden unter 89 Aktiven Rang 39, Felix Auböck wurde über 1.500 m Kraul in 15:36,24 unter 45 Teilnehmern 42. Beide waren nicht ganz fit angetreten, besonders Auböck.

“Ich bin leicht angeschlagen, hatte Fieber vorgestern. Und Halsschmerzen habe ich”, erklärte Auböck der APA. In den Anfangstagen der Spiele über 400 m Kraul 25. und über 200 m Kraul als 18. mit österreichischem Rekord nur um Hundertstel am Semifinale vorbei. “Ich habe aber gedacht, so schlecht wird es doch nicht werden, weil ich eine recht gute Form habe. Aber über 1.500 m rächt sich das ganz schön.”

Ursprünglich hätte der 19-Jährige seinen österreichischen Rekord von 15:01,18 Minuten angreifen bzw. als erster Österreicher unter 15 Minuten bleiben wollen. Doch schon nach 200 m habe er die körperlichen Defizite gemerkt. “Morgen und übermorgen werde ich krank sein nach diesem 1.500er. Im Training geht es ja, nur da habe ich nicht so eine Belastung. Fehler war das Antreten nicht, aber es ist halt enttäuschend.”

Koschischeks nationaler Rekord steht seit der Universiade im Juli 2015 in Gwangju/Südkorea auf 25,17 Sekunden. Diese Zeit hätte sie in Rio gerne unterboten, eine 24er-Zeit wäre das Traumszenario gewesen. “Vielleicht war es das, dass ich bei der Universiade locker war, mir nichts erwartet habe. Aber ich habe auch diesmal alles gegeben. Es ist für mich wichtig, dass ich sage, ich schlage an und habe in dem Moment alles aus mir herausgeholt, was ich habe.”

Einerseits seien vier Zehntel auf 50 m viel, andererseits habe sie den Zwei-Zehntel-Sprung auf ihre Bestleistung auch auf einmal geschafft. Die 29-Jährige habe sich vor ihrem einzigen Auftritt bei ihren dritten Spielen eine Kleinigkeit eingefangen, fühle sich gesundheitlich nicht ganz so wohl. Ausrede war das für sie aber nicht. “Mir wäre in meinem Rennen kein großer Fehler aufgefallen. Aber es sind Olympische Spiele. Es sind die Besten der Welt hier.”

Von: apa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz