Daiya Seto schwamm direkt zum Weltrekord

Seto luchste Le Clos im direkten WM-Duell Weltrekord ab

Dienstag, 11. Dezember 2018 | 15:00 Uhr

Die ersten Entscheidungen der 14. Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Hangzhou haben am Dienstag zwei Weltrekorde wie auch einen chinesischen Heimsieg gebracht. Für eine der neuen Bestmarken sorgte der Japaner Daiya Seto im Finale über 200 m Delfin in 1:48,24 Min. 8/100 vor dem bisherigen Weltrekordhalter Chad le Clos. Der Südafrikaner war im November 2013 auf 1:48,56 gekommen.

8/100 lagen auch beim zweiten Weltrekord zwischen Platz eins und zwei. Das US-Quartett Caeleb Dressel, Blake Pieroni, Michael Chadwick und Ryan Held hielt im Endlauf über 4 x 100 m Kraul das in Europarekordzeit anschlagende russische Team knapp auf Distanz und verbesserte die fast neun Jahre alte Bestmarke einer anderen US-Staffel von Ende 2009 aus Manchester um 27/100. Das damalige Meeting wurde wenige Tage vor dem Verbot der Auftrieb gebenden Ganzkörperanzüge ausgetragen.

Der 26-jährige Olympiasieger Le Clos war nur als Siebenter in den Endlauf gekommen, setzte dem 24-jährigen Vorlaufsieger aber wie erwartet von der Außenbahn aus zu. Die beiden lieferten einander ein Duell um Gold, der drittplatzierte Chinese Li Zhuhao wies auf Seto 2,15 Sek. Rückstand auf. Sein Landsmann Wang Shun verteidigte dafür über 200 m Lagen in 1:51,01 Min. seinen Titel von Windsor/CAN 2016 mit dem Respektabstand von 1,68 Sek. auf den US-Amerikaner Josh Prenot mit Erfolg.

Die “Eiserne Lady” Katinka Hosszu wiederum wurde über 400 m Lagen ihrer Favoritenstellung eindrucksvoll gerecht. In 4:21,40 Min. verwies die Ungarin die US-Amerikanerin Melanie Margalis um 4,44 Sek. auf den Silberrang. Es ist das bereits 14. WM-Gold auf der Kurzbahn für die 29-jährige, dazu kommen neun Medaillen in den anderen beiden Farben. Über 100 m Rücken zog Hosszu wenig später als Semifinaldritte souverän in den für Mittwoch angesetzten Endlauf ein.

Unerwarteter, aber ähnlich überlegen hatte der Litauer Danas Rapsys in der allerersten Entscheidung dieser Titelkämpfe agiert. Über 400 m Kraul distanzierte der 23-Jährige die Konkurrenz um 2,63 Sek. und mehr. In der Damen-Einzelkraulentscheidung des Tages setzte sich die erst 18-jährige Ariarne Titmus über die 200-m-Distanz in 1:51,38 durch. Mallory Comerford holte 43/100 zurück Silber sowie mit ihren US-Kolleginnen Olivia Smoliga, Lia Neal und Kelsi Dahlia in 3:27,78 Gold über 4 x 100 m Kraul.

Ein österreichisches Schwimm-Septett hat am Dienstag den Aufstieg aus den Vorläufen verpasst. Am knappsten war Österreicherin Cornelia Pammer an der Teilnahme an der Finalsession, über 50 m Brust fehlten ihr darauf als Vorlauf-22. nur 31/100 Sekunden. Das war ebenso persönliche Bestzeit wie 1:55,84 Minuten von Patrick Staber bei Rang 24 über 200 m Delfin.

Von: apa

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