Iraschko-Stolz schaffte es nicht in die Medaillenränge

Skispringerin Iraschko-Stolz Sechste – Gold für Lundby

Montag, 12. Februar 2018 | 16:26 Uhr

Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz hat die Medaillenränge bei den Olympischen Spielen in Südkorea als Sechste verpasst. Auf Rang drei fehlten der Silbermedaillengewinnerin von 2014 am Montag in Alpensia fast 18 Punkte. Gold sicherte sich Topfavoritin Maren Lundby, die Norwegerin gewann vor der Deutschen Katharina Althaus und der Japanerin Sara Takanashi.

Auf Bronze fehlten 17,9 Punkte auf Bronze. Iraschko-Stolz fast 18 Punkte. Vor ihr lag auch noch die deutsche Titelverteidigerin Carina Vogt und die unter neutraler Flagge antretende Russin Irina Awwakumowa. Chiara Hölzl als Elfte und Jacqueline Seifriedsberger als 13. spielten in der Medaillenvergabe keine Rolle. Damit hält Österreich nach drei Wettkampftagen bei weiterhin einer Medaille. Rodler David Gleirscher hatte am Sonntag sensationell Gold geholt.

Die 34-Jährige hatte nach ihrem sensationellen Weltcup-Comebacksieg Ende Jänner in Ljubno und guten Trainingsergebnisse in Südkorea als Mitfavoritin gegolten. Im Wettkampf gelangen ihr bei kniffligen Windbedingungen aber keine optimalen Sprünge. “Ich bin im Prinzip ganz zufrieden, so wirklich die Topsprünge habe ich da noch nicht gezeigt, heute ist es mir auch nicht gelungen. Ich denke, ich hätte auch ein bisschen Glück gebraucht, dann wäre viel möglich gewesen”, meinte die Steirerin.

Angesichts ihrer Vorgeschichte mit der neuerlichen Knieverletzung dürfe sie nicht jammern. “Meine Güte, die besten drei momentan haben es sich ausgemacht, deshalb war es fair. Es ist gar nicht so tragisch, die Entwicklung stimmt mich positiv, auch vom Knie her passt es. Ich darf nicht jammern”, sagte Iraschko-Stolz. Die Weltmeisterin von 2011 will den Anschluss an die Spitze schnellstmöglich wiederherstellen. “Ich denke, ich habe in ein paar Bereichen schon noch ein bisschen Potenzial, das werde ich in der Zukunft angehen, dann kann ich wieder ganz vorne mitmischen”, betonte die Wahltirolerin.

Ihre Teamkolleginnen Chiara Hölzl (88,0/95,5) als Elfte und Jacqueline Seifriedsberger (93,0/92,0) als 13. hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. “Zufrieden bin ich natürlich nicht. Ich hatte auch nicht so viel Glück, aber die Sprünge haben auch nicht 100-prozentig gepasst. Die Verhältnisse waren nicht einfach, aber wenn man gute Sprünge macht, kommt man sicher noch um einiges weiter”, meinte Hölzl.

Seifriedsberger war “eigentlich sehr zufrieden”, wie sie sagte. “Ich habe im Wettkampf die besten Sprünge gemacht, ich bin froh, dass ich dabei gewesen bin”, betonte die Oberösterreicherin, die mit ihren Teamkolleginnen am Mittwoch die Heimreise antritt.

Von: apa

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