Spanien fügte der Auswahl Kroatiens mit Mühe die erste Pleite zu

Spanien und Slowenien wahrten “weiße Weste” bei EM

Dienstag, 05. September 2017 | 22:45 Uhr

Da waren es nur noch zwei: Bei der Basketball-Europameisterschaft (EuroBasket) haben am vierten Vorrunden-Spieltag lediglich Titelverteidiger Spanien und Slowenien die “weiße Weste” gewahrt. Kroatien und Russland mussten sich am Dienstag erstmals geschlagen geben. Serbien, Auftaktgegner Österreichs in der Qualifikation zur WM 2019, fixierte indes ebenfalls den Aufstieg ins EM-Achtelfinale.

Das Spitzenspiel des Tages in Cluj-Napoca war nichts für schwache Nerven. Spanien fügte der Auswahl Kroatiens mit Mühe die erste Pleite zu. Der Titelverteidiger, der seine vorangegangenen drei Partien mit durchschnittlich 39 Punkten Differenz für sich entschieden hatte, gewann “nur” 79:73. Platz eins in der Gruppe C wurde damit freilich fixiert.

Ricky Rubio (13), Sergio Rodriguez und Fernando San Emeterio (je 12) führten das spanische Starensemble an. Bei Kroatien ragte Dario Saric mit 18 Punkten, 13 Rebounds und fünf Assists heraus.

Slowenien kam in Helsinki (Gruppe A) zu einem ungefährdeten 102:75 gegen Island. Goran Dragic, der mit dem Turnier seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet, war mit 21 Punkten einmal mehr der Leader seines Teams. Für Russland setzte es in Istanbul (Gruppe D) gegen Lettland nach einer 44:34-Pausenführung noch eine deutliche 69:84-Niederlage – die erste im EM-Verlauf.

Serbien gewann im Schongang gegen Großbritannien 82:68. Bogdan Bogdanovic verzeichnete 18 Punkte und je sieben Rebounds sowie Assists. Der ÖBV-Auftaktgegner in der WM-Quali übernahm punktegleich vor Lettland und Russland die Führung in der Gruppe D.

Nach Serbien hat am Dienstag mit Deutschland ein zweiter ÖBV-Gegner in der Qualifikation zur Basketball-WM 2019 vorzeitig den Aufstieg ins EM-Achtelfinale fixiert. Die DBB-Auswahl bezwang Italien in Tel Aviv 61:55 und feierte im vierten Spiel der Gruppe B den bereits dritten Erfolg.

Am selben Spielort gewann auch der dritte Konkurrent Österreichs in der WM-Qualifikation. Georgien bezwang Gastgeber Israel 104:91 nach Verlängerung. Forward Tornike Schengelia war mit 25 Punkten und 19 Rebounds der überragende Akteur auf dem Parkett. Center Zaza Pachulia verzeichnete ebenfalls ein Double-Double (19 und 11).

Einem Ex-Europameister droht das vorzeitige Aus. Griechenland erlitt in Helsinki gegen Gruppe A-Gastgeber Finnland mit 77:89 die dritte Niederlage im Turnier. Um doch noch ins Achtelfinale einzuziehen, muss nun am Mittwoch gegen Polen unbedingt ein Sieg her.

Von: apa

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