Spanier kündigten weitere rechtliche Schritte an

Spanische Liga reicht Beschwerde gegen PSG und ManCity ein

Mittwoch, 15. Juni 2022 | 14:55 Uhr

Die spanische Fußball-Liga hat bei der UEFA eine Beschwerde gegen die europäischen Spitzenclubs Paris St. Germain und Manchester City wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Financial Fairplay eingereicht. Das teilte LaLiga am Mittwoch mit. Die Spanier kündigten zudem weitere rechtliche Schritte gegen die beiden Vereine an, da diese “kontinuierlich gegen geltende Vorschriften verstoßen” würden.

Laut LaLiga wurde die Beschwerde gegen den englischen Meister bereits im April beim Europäischen Fußballverband deponiert, vergangene Woche sei jene gegen PSG dazugekommen. LaLiga-Präsident Javier Tebas hatte im Mai rechtliche Maßnahmen gegen die Pariser angedroht, nachdem PSG-Star Kylian Mbappe wider Erwarten doch nicht zu Real Madrid gewechselt war, sondern seinen Vertrag beim französischen Meister bis 2025 verlängert hatte.

Die spanische Liga hatte damals mit Unverständnis reagiert und von einer Attacke auf die ökonomische Stabilität des europäischen Fußballs gesprochen. PSG und Manchester werden großzügig mit Millionen-Zuwendungen aus Katar bzw. aus Abu Dhabi unterstützt.

Von: APA/Reuters

Kommentare

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1 Kommentar auf "Spanische Liga reicht Beschwerde gegen PSG und ManCity ein"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
12 Tage 18 h

Das Financial Fair Play hat eh nie funktioniert… (heisst jetzt nicht dass ich die derzeitigen Machenschaften im Profifussball gut heisse, ganz im Gegenteil).

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