Strömender Regen tat der guten Stimmung keinen Abbruch

Special Olympics: “Flamme der Hoffnung” unterwegs

Donnerstag, 09. März 2017 | 12:20 Uhr

Bei strömendem Regen, aber bester Stimmung hat sich am Donnerstag die “Flamme der Hoffnung” – die Olympische Flamme für die Special Olympics in der Steiermark (14. bis 25. März) – von Bregenz aus auf ihre Reise durch Österreich gemacht. Der Fackellauf wird durch 49 Kommunen und alle neun Bundesländer führen, ehe die Flamme am 18. März zur Eröffnungsfeier in Schladming eintreffen wird.

Veranstalter des Fackellaufs ist der “Law Enforcement Torch Run”, eine internationale Vereinigung von Polizeikräften aus mehr als 40 Ländern, die die Idee der Special Olympics seit 1981 unterstützt. Seitdem wurden von der Vereinigung mehr als eine halbe Milliarde Dollar an Spenden gesammelt, um Bewusstsein und Anerkennung für Menschen mit mentaler Beeinträchtigung zu schaffen.

Zum Start des Fackellaufs durch Österreich dankte John Newman vom Law Enforcement Torch Run-Team für die Möglichkeit, die am 2. März in Athen entzündete Flamme durch das Land zu tragen. Das Fackellauf-Team, das aus 80 Polizisten aus 26 Ländern sowie zehn österreichischen Exekutivmitgliedern und zehn Special-Olympics-Athleten besteht, werde bis zur Eröffnung der Spiele ein aufmerksamer Hüter der “Flamme der Hoffnung” sein, versprach Newman.

Der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart und Vorarlbergs Sportlandesrätin Bernadette Mennel (beide ÖVP) strichen die Olympischen Ringe als besonderes Symbol hervor. “Sie stehen dafür, dass alle Menschen gleich sind”, betonte der Bürgermeister. Mennel stellte die Werte “Völkerverbindung, Herzlichkeit, Fairness und ein gutes Miteinander” in den Vordergrund. Vorarlbergs Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher unterstrich den Fackellauf als “herausragendes Beispiel für den Zusammenhalt der Polizei auf der ganzen Welt für Freiheit, Akzeptanz und Inklusion”.

Bei nicht nachlassendem Regen wurden diese Werte auch gelebt. So gab es herzlichen Beifall für den Vorarlberger Teilnehmer Hermann Marte, zweifacher Goldmedaillen-Gewinner bei Special Olympics-Veranstaltungen, als ihm seine Ansprache nicht ganz gelingen wollte. Bestens gelaunt zeigte sich auch das gesamte Fackellauf-Team, das schon vor dem Entzünden der Flamme “Singin’ in the Rain” anstimmte.

Zu den “Special Olympics World Winter Games 2017” in Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein werden knapp 2.700 Athleten aus 107 Nationen, rund 1.100 Trainer und 5.000 Familienmitglieder erwartet. Auf dem Programm stehen neun Bewerbe: Eisschnelllauf, Floor Hockey, Floorball, Stocksport, Eiskunstlauf, Ski Alpin, Snowboard, Ski Langlauf und Schneeschuhlauf. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung wird auch die Eröffnungsfeier am 18. März im Planai Stadion in der WM-Stadt Schladming zählen, bei der mit 15.000 Zuschauern gerechnet wird.

Von: apa