Teresa Stadlober mit bester Saison ihrer Karriere

Stadlober Achte im Gesamtweltcup – Heidi Weng Nummer eins

Sonntag, 18. März 2018 | 12:41 Uhr

Langläuferin Teresa Stadlober hat zum Saisonabschluss in Falun Rang 14 belegt. In der Weltcup-Gesamtwertung schaffte sie als Achte ihr bisher bestes Ergebnis. Die am Sonntag als Zwölfte in die 10-km-Skating-Verfolgung gestartete Salzburgerin musste im Gesamtklassement die im Jagdrennen siegreiche Marit Björgen, Sadie Bjornsen und Charlotte Kalla noch vorbeilassen.

Den Kampf um die große Kristallkugel entschied erneut Heidi Weng für sich. Die am Saisonende schwächelnde Norwegerin kam zwar nicht über den 18. Tagesrang hinaus, verteidigte aber 40 Punkte vor der US-Amerikanerin Jessica Diggins und 62 vor ihrer Landsfrau Ingvild Flugstad Östberg die Spitzenposition. “Bis Seefeld war ich sehr stark, dann lief es nicht mehr so gut. Heute habe ich mich am Anfang gut gefühlt, dann war ich aber so steif. Ich habe meine Beine nicht mehr gespürt, ich war so müde, aber ich habe es trotzdem geschafft”, meinte Weng.

Stadlober durfte sich erstmals über ein einstelliges Gesamtendergebnis freuen, 2017 war sie Zwölfte geworden. Im letzten Rennen hatte das ÖSV-Aushängeschild aber hart zu kämpfen. “Ich habe bereits beim Aufwärmen gespürt, dass ich müde bin und der Körper nicht mehr richtig will. Trotzdem habe ich zu Beginn alles versucht um nach vorne zu kommen. Ab der Hälfte des Rennens haben die Beine nicht mehr mitgespielt und ich konnte kaum noch einen Schritt nach vorne machen. Irgendwie hab ich es dann noch halbwegs ins Ziel geschafft”, erläuterte Stadlober.

Im Verlauf der aktuellen Saison hatte die 25-jährige Radstädterin ihren ersten Podestplatz gefeiert und etliche weitere Top-Sechs-Ränge geholt. “Jetzt ist es wirklich gut, dass diese lange und anstrengende Saison vorbei ist. Ich hab heuer viel erreicht, zum Beispiel meine erste Podiumsplatzierung. Vor allem bin ich konstant über den ganzen Winter an der Weltspitze mitgelaufen. In dieser Tonart kann es gerne nächste Saison weiter gehen”, resümierte sie. Mit ihrem Blackout bei den Olympischen Spielen, als sie im 30-km-Rennen auf Medaillenkurs liegend in eine falsche Loipe einbog, hatte sie aber auch einen herben Rückschlag zu verkraften.

Von: apa