Eva Pinkelnig legte im Finaldurchgang vor

Teamerfolg und zwölfter Saisonsieg für ÖSV-Damen

Samstag, 22. Februar 2020 | 14:28 Uhr

Österreichs Skispringerinnen sind von ihrem Erfolgsweg nicht abzubringen. Der Gewinn des Teambewerbes am Samstag in Ljubno war der zwölfte Sieg in diesem Winter in einem Weltcupbewerb, der fünfte in Serie. Der Nationencup ist den ÖSV-Damen nach weiteren 400 Zählern freilich nicht mehr zu nehmen, sie haben 3.963 Punkte auf dem Konto und liegen souverän vor Norwegen (2.029) und Japan (1.740).

Daniela Iraschko-Stolz, Marita Kramer, Eva Pinkelnig und Chiara Hölzl kamen im zweiten Teamspringen des Winters auf 1.008,7 Punkte und setzten sich vor Slowenien (1.005,1) und Norwegen (960,2) durch. Es war bis zum letzten Sprung spannend geblieben, anders als Mitte Jänner in Zao (Japan), als die Österreicherinnen mit dem Rekordvorsprung von 140,4 Punkte vor Japan triumphiert hatten.

Die Österreicherinnen setzten sich am Samstag im ersten Durchgang in der dritten Serie nach dem Sprung von Pinkelnig auf 93 m in Führung, die sie aber gleich danach wieder an Slowenien verloren. Im Finaldurchgang legte Pinkelnig mit 92 m nochmals nach und diese Spitzenposition überstand auch die letzte Serie, in der für Österreich Hölzl am Start war und sich mit 88,5 m deutlich stärker als zu Beginn (80,5) in Szene setzte.

“Das war ein enger Wettkampf, ein harter Kampf. Es war bis zum Schluss eng und nur ein knapper Vorsprung”, sagte Iraschko-Stolz. Am Sonntag steht ein Einzelbewerb auf dem Programm. In den bisher 13 in diesem Winter siegte zehnmal eine Österreicherin, sechsmal hieß die Gewinnerin Hölzl, dreimal Pinkelnig und einmal Kramer. Iraschko-Stolz wartet noch auf einen Sieg.

Von: apa