Terrormiliz IS soll dahinterstecken

Terrordrohung gegen Fußball-Frauen-EM wird geprüft

Mittwoch, 12. Juli 2017 | 16:30 Uhr

Die niederländische Antiterror-Agentur NCTV hat am Mittwoch mitgeteilt, dass sie einer Terrordrohung gegen die am Sonntag beginnende Fußball-Frauen-EM in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) nachgehe. Angeblich soll die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) dahinterstecken.

Eine NCTV-Sprecherin sagte, man nehme die Drohung, die in einem vom IS genutzten Chatroom kommuniziert wurde, ernst. Die Drohung soll konkret die Partie am 19. Juli in Utrecht zwischen England und Schottland betreffen

Die NCTV erhöhte aber die aktuelle Bedrohungsstufe nicht. Diese stehe auf einer Skala von 1 bis 5 weiter bei 4. Das bedeutet, dass es eine erhebliche Chance auf einen Angriff gebe, jedoch keinerlei Beweise dafür, dass dieser unmittelbar bevorstehe.

Bei der EM-Endrunde in den Niederlanden ist auch Österreichs Nationalteam dabei. Die ÖFB-Frauen treffen bei ihrer ersten Teilnahme an einem Großturnier in der Gruppe C auf die Schweiz (18. Juli in Deventer/18.00 Uhr), Frankreich (22. Juli in Utrecht/20.45 Uhr/beide live ORF eins) und Island (26. Juli/20.45 in Rotterdam/live ORF Sport +).

Von: APA/ag.